The Rock, Karl Urban und Regisseur Andrzej Bartkowiak ("Born 2 Die") erwecken den Urvater aller Ego-Shooter zum Leben
In diesem Punkt sahen sich die Drehbuchautoren wohl eher von der "Resident Evil"-Reihe inspiriert, was dem eingefleischten "Doom"-Fan sauer aufstößt. Nichtsdestotrotz lässt der Streifen keinen Zweifel daran, dass es sich hier um eine Videospielumsetzung handelt. Sei es die Ehrfurcht gebietende Big Fucking Gun, trockene One-Liner der Marke "It's Gametime!" oder die Professoren der Marsstation, die zum Teil nach den Entwicklern von id Software (Carmack, Willits etc.) benannt wurden.
First-Person-Movie
So richtig lacht das Zockerherz aber erst während einer fünfeinhalbminütigen Ego-Shooter-Einlage, in der wir aus der Sicht von John Grimm erleben, wie er durch die engen Gänge der verlassenen Marsstation hechtet und allerlei Monster mit Feuerwaffen und Kettensäge in ihre matschigen Einzelteile zerlegt.
Wer sich dafür interessiert, wie diese aufwändige Sequenz entstanden ist, findet im Bonusmaterial der DVD eine diesem Thema gewidmete Featurette. Auch das Waffentraining der Darsteller, das Aufbringen von The Rocks Make-up bzw. Maske und die Entstehung der Kreaturen mit überraschend wenig CGI-Einsatz werden in speziellen Beiträgen abgehandelt.
