Geschlossene Studios, entlassene Mitarbeiter, eingestampfte Games: Ein Rückblick auf die letzten Monate und die Auswirkungen für Spielefans.
Midway
Auch im Dezember 2008 entspannt sich die Lage nicht. So verkauft der bisherige Inhaber von Midway, Sumner Redstone, alle seine Anteile für gerade mal 100.000 US-Dollar. Käufer ist der Investor Mark Thomas, der mit dem Kauf 70 Millionen US-Dollar an Schuldenwerten übernimmt.
Sony
Nur wenige Tage später kündigt Sony insgesamt 8.000 Mitarbeiter. Bis 2010 soll sich die Elektronik-Abteilung des Konzerns gesund schrumpfen. Auch bei EA wird gespart. Geplant ist eine Reduzierung des Produktportfolios, was weniger Spiele und weniger Mitarbeiter beinhaltet.
BlackSite: Area 51
Mitte Dezember dann die bisher schlimmste Nachricht: Midway muss 25 Prozent der gesamten Belegschaft entlassen. Dem Hersteller droht der Bankrott, Midway muss drastisch Kosten einsparen. Demnach schließt Midway das Austin-Studio (BlackSite: Area 51) und setzt die Entwicklung mehrerer Spiele aus.
Need for Speed: Shift
Noch nicht genug schlechte Nachrichten? Kurz vor Weihnachten schließt EA das Need for Speed-Studio Black Box in Vancouver und baut 1.000 Jobs ab. Die Schließung sei "Teil von EAs Restrukturierung mit dem Ziel 120 Millionen US-Dollar an jährlichen Kosten einzusparen." Neben Black Box sollen acht weitere EA-Entwicklerstudios umstrukturiert bzw. geschlossen werden.
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