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Haben Dolby Digital und Co. bald ausgedient? - Wellenfeldsynthese und IOSONO-Sound

Ein deutsches Unternehmen entwickelt ein neues Kino-Soundsystem und hat dabei auch Heimanwendungen im Auge. DVDVISION nahm das neue Format unter die Lupe
Marc Kirzeder
Quelle: von Tobias Hartlehnert

Eine zentrale Rechen- und Steuereinheit im Vorführraum berechnet und überträgt die Tonsignale an die jeweiligen Lautsprecher, die jeweils über eigene Verstärker und AD/DA-Wandler verfügen. So entsteht ein homogenes Klangfeld, das insbesondere durch eine sehr klare und extrem natürliche Wiedergabe besticht.

Sweet Spot adé!


Im einem Berliner Kino konnte sich DVD VISION von den Vorteilen des neuen Formats überzeugen. Nach einem kurzen Demo-Film demonstrierte SchlenkerTec anhand des Blockbusters "Star Wars: Episode III -- Die Rache der Sith" die Vorzüge des neuen Systems. Da Kinobetreiber die Dialogwiedergabe der deutschen Synchronfassung kritisierten, wurde die englische Originalfassung gezeigt. Als wir während der Vorstellung unseren Platz wechselten, war der Effekt verblüffend.

Tatsächlich wähnten wir uns an verschiedenen Sitzpositionen immer im Zentrum des Geschehens. Die Lautstärke fällt dabei mit jeder Verdopplung des Abstands nur um 3dB ab. Bisherige Systeme haben einen Pegelabfall von 6dB. Vor allem aber begeisterte uns die Reproduktion der Dialoge. Im Gegensatz zur Wiedergabe über einen zentralen Center-Lautsprecher trugen die IOSONO-Panels kristallklare Stimmen in den Saal.

Die Vorteile kommen außerdem unabhängig von der Raumgröße zum Tragen. Home-Systeme sind bereits in der Entwicklung. Sollte sich IOSONO eines Tages in den Kinos als neuer Standard etablieren, so wäre der Einzug in die Heimkinos nur eine Frage der Zeit.

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