Cult of the Lamb Guide: 10 Profitipps für den perfekten Spielstart

Tipp Katharina Pache
Cult of the Lamb Guide: 10 Profitipps für den perfekten Spielstart
Quelle: Devolver Digital

So läuft euer Kult wie geschmiert: 10 Profi-Tipps für Cult of the Lamb machen euch das (Über-)Leben einfacher. Von Tarotkarten bis zum Verdienen von Gold - dank unserem Guide seid ihr perfekt auf euren Job als Sektenführer vorbereitet.

Der Kult wächst: Cult of the Lamb, der Indie-Genremix aus Aufbausim und Rogue-like - von manchen auch als Animal Crossing meets The Binding of Isaac bezeichnet - ist am 11. August 2022 erschienen und seitdem sehr erfolgreich. Wie uns das Spiel gefallen hat, lest ihr in unserem Test. Das Ziel ist, einen Kult aufzubauen und in Dungeons falsche Propheten zu erschlagen. Dafür müsst ihr zum einen dafür sorgen, dass in eurer Kommune alles geschmeidig läuft, eure Anhänger also zufrieden und satt sind, und zum anderen Waffen in den zufallsgenerierten Dungeons schwingen.

Für Anfänger und alle, die ihren Spielstand in Cult of the Lamb (jetzt kaufen 78,93 € ) optimieren wollen, haben wir hier die 10 besten Tipps und Tricks versammelt. Ein paar davon sind - passend zum Spiel - ein bisschen unorthodox. Aber das Ergebnis zählt, oder nicht? Wir gehen ins Detail, es besteht naturgemäß leichte Spoilergefahr - aber wir gehen mal davon aus, dass ihr damit kein Problem habt, wenn ihr nach Tipps und Tricks für das Abenteuer des kleinen Lämmchens sucht! Wir behandeln im Guide alle möglichen Themen, von Ritualen bis hin zu Tipps zu Waffen und Flüchen. Einen gesonderten Guide für die Doktrinen haben wir ebenfalls, ihr findet ihn hier. Und los geht es mit Tipp Nummer zehn!

Tipp 10: Zeit schneller vergehen lassen

Ihr wartet, dass eure Feldfrüchte endlich reif sind oder Ressourcen raffiniert? Oder ihr möchtet die Nacht abwarten, um morgens gleich eine Predigt halten zu können? Wenn ihr euch in der Siedlung befindet, könnt ihr per Knopfdruck die Zeit vorspulen! Auf der Playstation 4 und Playstation 5 haltet ihr dafür die Dreieck-Taste gedrückt, auf Xbox-Konsolen Y und bei der Switch X. Auf dem PC drückt ihr dafür auf der Tastatur die Taste Z.

Tipp 9: Achtet in Dungeons auf die Decke

In den Verliesen kommt ihr manchmal zu Abzweigungen. Da die Labyrinthe meist sehr simpel aufgebaut sind, geht man zwar selten große Umwege oder muss viel backtracken, die Hinweise auf Sonderräume sind trotzdem sehr wertvoll. Seht ihr an der Decke über einer Abzweigung Schwerter und Äxte hängen, ist der angrenzende Raum immer ein Waffenhändler. Das Gleiche gilt für den Tarotkartenhändler: Über dem Weg, der zu ihm führt, hängen Sonne-, Mond- und Sternsymbole von der Decke. Und wenn wir schon beim Thema Tarot sind, dazu gleich der nächste Tipp.

Tipp 8: Der richtige Umgang mit Tarotkarten

Beim Tarothändler habt ihr stets die Wahl zwischen zwei Karten. Ihr solltet euch natürlich für die entscheiden, die am nützlichsten für euch ist. In jedem Fall aber solltet ihr die Station links des Händlers nutzen, um eine weitere Ziehung zu tätigen. Das kostet zwar Gold, aber die Tarotkarten können so mächtige Buffs liefern, dass ein Verzicht ohne Not fahrlässig ist. Je weiter ihr im Spiel seid, desto teurer ist die Sonderziehung (bis zu 45 Gold), aber das habt ihr schnell wieder drin und im Gegenzug bekommt ihr bessere Chancen, den Run erfolgreich abzuschließen. Nach einem Kauf hat die Station einen Cooldown. Bei jedem Treffen mit dem Tarotkartenhändler solltet ihr euer Glück an der Station versuchen.

Bei den Tarotkarten solltet ihr außerdem beim Freischalten Umsicht walten lassen. Ihr bekommt zwar für das Einsammeln aller Tarotkarten eine Trophäe/Achievement beziehungsweise einen Erfolg, aber besser für euren Run ist es, wenn ihr nutzlose Karten NICHT kauft. Zum Glück sieht man vorher beim NPC-Händler, was die jeweilige Karte bewirkt und kann so abwägen, ob man sie wirklich nutzen würde. Im Endeffekt wird euer Pool an Karten durch jedes überflüssige Exemplar verwässert. Ein Beispiel für solche unwichtigen Karte ist Segen der Natur (ihr erhaltet mehr Ressourcen - dabei findet man ohnehin mehr als genug).

Tipp 7: Das beste Vlies

Mit einem kompletten heiligen Talisman könnt ihr euch ein neues Vlies - also ein neues Gewand - im Tempel kaufen. Es gibt nur eines, das ihr braucht: das goldene Vlies. Der Effekt ist absolut overpowered: Mit jedem Feind, den ihr tötet, ohne getroffen zu werden, erhaltet ihr 0.1 Punkte auf euren Waffenschaden obendrauf. Dafür nehmt ihr doppelt so viel Schaden, ihr verliert dann also ein Herz statt einem halben. Das ist zu verschmerzen, schließlich ist euer Ziel sowieso, gar nicht getroffen zu werden. Ihr bekommt so mitunter den zehnfachen Basisschaden obendrauf, und da sind etwaige Tarot-Boni noch gar nicht eingerechnet. Ein weiterer Vorteil: Je höher der Schaden, desto weniger Hits braucht ihr, um Gegner auszuschalten. Und je kürzer der Kampf, desto unwahrscheinlicher, dass ihr Schaden erleidet. Auch die Bossstatuen, die zu Beginn jedes Verlieses stehen, zählen als besiegte Gegner, also zerstört sie stets. Kurzum: Das goldene Vlies ist unverzichtbar.

Falls ihr nun einen heiligen Talisman sucht: Ihr erhaltet Teile (insgesamt braucht ihr vier davon) vom Angler-NPC für jede Art Fisch, den er sucht. Auch Schmuggler Plimbo schenkt euch ein Stück für jedes Auge eines Propheten, das ihr ihm bringt. Für so ein Auge müsst ihr in einem Dungeon, dessen Endboss ihr bereits besiegt habt, einen normalen Zwischenboss erledigen. In jedem der vier Levels erhaltet ihr ein Auge.
Beim Durchqueren von Dungeons sammelt ihr nebenher stetig Gold ein. Das investiert ihr am besten gleich in einen zweiten Zug vom Tarotkartenstapel. Quelle: PC Games Beim Durchqueren von Dungeons sammelt ihr nebenher stetig Gold ein. Das investiert ihr am besten gleich in einen zweiten Zug vom Tarotkartenstapel.

Tipp 6: Golf farmen - verschiedene Methoden

Gold ist ein gutes Stichwort. Ihr braucht es ja unter anderem, um zusätzliche Tarotkarten zu kaufen. Also wie schnell an Kohle kommen? Wir haben vier Wege für euch, die kombiniert für volle Truhen sorgen:

1. Gold in Dungeons farmen

Das ist so gut wie selbsterklärend: In beinahe jedem Raum erhaltet ihr Gold, größeren Schatzkisten sogar noch mehr als normal und nach dem Besiegen eines Boss besonders viel. Die Tarotkarte Hasenpfote erhöht die Wahrscheinlichkeit, größere Truhen zu finden.

2. Goldnuggets zu Geld machen

Sobald ihr eine Station zum Raffinieren von Rohstoffen bauen könnt, packt dort erst mal alle Goldnuggets hinein, die ihr bislang eingesammelt habt. Daraus werden weitere Münzen gemacht.

3. Fisch kaufen und verkaufen

Diese Methode ist besonders in Kombination mit dem Ritual Fischen empfehlenswert, das ihr erhaltet, wenn ihr euch für diese Doktrin bei Stufe drei in der Kategorie Nahrung entscheidet. Dann spawnen mehr seltene Fische und die Ausbeute beim Angeln ist größer. Zum Essen braucht ihr den Fisch nicht unbedingt, also werdet ihn an der Verkaufstruhe in eurer Siedlung los. In die besagte Kiste solltet ihr auch alles andere werfen, das ihr nicht unbedingt braucht: Anhängerfleisch, überschüssige Rohstoffe, die nur herumliegen und so weiter.
Wenn ihr dem Angler-NPC schon alle seltenen Fische gebracht habt, gibt es noch einen einfacheren Weg, Gold zu farmen. Kauft beim Angler so viel Fisch, wie ihr könnt. Den verkauft ihr dann in der Truhe im Dorf. Wiederholt das, bis ihr so viel Geld habt, wie ihr wollt.

4. Nehmt von den Kultisten

Es gibt mehrere Doktrinen, die euch regelmäßig mit Gold versorgen. Durch das Ritual Bereicherung etwa, das ihr auf Stufe drei der Kategorie Besitz als Doktrin erlassen könnt, schenken euch eure Anhänger eine Menge Gold. Profis nutzen erst die Gehirnwäsche bei allen Anhängern und setzen dann das Ritual ein - dabei können sogar vierstellige Summen rausspringen. Auch praktisch: Mit der Doktrin Verfechter, Stufe vier der gleichen Kategorie, erhaltet ihr nach jeder Predigt ein wenig Geld in den Klingelbeutel. Predigen werdet ihr vermutlich sowieso jeden Tag, wieso also nicht dafür bezahlt werden? Und hier noch mal der praktische Link für unsere Übersicht zu allen Doktrinen in Cult of the Lamb.

Tipp 5: Canceln, wenn es nichts wird

Gerade anfangs, wenn ihr noch nicht so viele Mittel und Wege habt, um euren Glauben schnell zu erhöhen, tut es weh, wenn ein gescheiterter Dungeon-Run die Stimmung in eurer Kultgemeinde zerstört. Dann müsst ihr euch vielleicht sogar mit Abtrünnigen herumschlagen - nervig! Die feine englische Art ist es zwar nicht, aber ihr könnt, wenn abzusehen ist, dass der Durchgang verloren ist, einfach ins Hauptmenü wechseln. Gespeichert wird nämlich nur vor dem Abstieg in das Verlies. So könnt ihr auch die Waffe und den Fluch resetten, wenn euch die Auswahl im ersten Raum so gar nicht gefällt. Diese Methode hat keinen Nachteil - außer, dass ihr kurz warten müsst, bis ihr wieder im Spiel seid.

Tipp 4: Nehmt nicht den Dolch

Dann sprechen wir doch gleich über Waffen und Flüche - welche sind die besten? Bei beidem kommt es natürlich auch ein wenig auf eure Vorlieben und den Spielstil an. Hier kommt unsere Einschätzung zu allen Waffen.

Dolche:

Die unseren Erfahrungen nach schlechteste Wahl. Ein wenig besser, wenn es ein vergifteter Dolch oder einer mit kritischen Angriffen ist. Aber die extrem geringe Reichweite und der lachhafte Schaden ziehen viele Kämpfe unnötig in die Länge. Vor allem im vierten Dungeon oder bei Bossfights kann das zu immensen Problemen führen.

Schwerter:

Die zweitschlechteste Wahl. Im Grunde ist ein Schwert in Cult of the Lamb ein nicht ganz so mieser Dolch - die Waffe hat etwas mehr Reichweite und immer noch recht schnelle Attacken.

Panzerhandschuhe:

Der Schlüssel zum Erfolg ist die Kraft der Kombo: Mit der dritten Attacke eurer Angriffskette richtet ihr massiv Schaden an. Dazu sind die Panzerhandschuhe flink und haben eine ordentliche Reichweite. Mit dem Umgang müsst ihr euch vielleicht erst ein wenig vertraut machen, aber das lohnt sich.

Axt:

Hoher Schaden, dafür recht langsam. Eine gute Allround-Waffe, die in so ziemlich jeder Form zum Erfolg führen kann.

Hammer:

Vor allem kombiniert mit dem goldenen Vlies teilt ihr so viel Schaden aus, dass viele Gegner nach dem ersten Treffer tot sind. Außerdem könnt ihr die Aufladeanimation der Attacke einfach per Rollen abbrechen und sogar währenddessen die Richtung ändern, in die ihr angreifen wollt. Nichts richtet so massiven Schaden bei Bossen an. Mit der Tarotkarten, die eure Angriffsgeschwindigkeit erhöht und dem goldenen Vlies seid ihr quasi kaum noch aufzuhalten.
Solltet ihr auf den ersten Blick eine Waffe erspähen, auf die ihr keine Lust habt, könnt ihr einfach ins Hauptmenü wechseln und einen neuen Versuch wagen. Quelle: PC Games Solltet ihr auf den ersten Blick eine Waffe erspähen, auf die ihr keine Lust habt, könnt ihr einfach ins Hauptmenü wechseln und einen neuen Versuch wagen. Die Flüche sind eure Sekundärwaffen und auch hier gibt es bessere und schlechtere Varianten. Anstatt alle durchzugehen, nennen wir hier die unseren Erfahrungen nach empfehlenswertesten Flüche. Abraten müssen wir von den Flüchen, die Gegner potenziell "besessen" machen. Bei unserem abgeschlossenen Spielstand der PS5-Version funktionierte das nämlich kein einziges Mal - vermutlich handelt es sich dabei um einen Bug, der noch ausgebessert werden muss. Eine gute Wahl sind die folgenden Flüche.

Berührung des Wiedergängers:

Der Boden öffnet sich und mehrere Geister steigen auf, die selbstständig Gegner in der Nähe attackieren. Praktisch im Eifer des Gefechts, wenn nicht genug Zeit bleibt, um ganz genau zu zielen. Die Gespenster suchen sich selbst das Ziel.

Hauch des Todes:

Eine Nahkampfattacke, die Gegner einfriert. Allgemein sind alle Eisflüche praktisch, da sie getroffene Feinde verlangsamen und euch so etwas Zeit verschaffen.

Läuternde Flamme:

Dieser simple Fluch beschwört drei Flammenprojektile, die immensen Schaden anrichten. Simpel, aber gut.

Göttliche Flüche:

Sie sind alle praktisch, können Feinde vergiften, zurückstoßen oder euch kurzzeitig unverwundbar machen.

Hunde des Schicksals:

Mehrere Geschosse fliegen automatisch auf den nächsten Feind zu. Dieser Fluch ist einfach einzusetzen, kann viel Schaden verursachen - etwa durch Tarotkarten - und ist auch auf Distanz nützlich.

Tipp 3: Ihr könnt kontern

Manche Feinde schießen mit Projektilen oder Feuerbällen auf euch. Wenn ihr diese im richtigen Moment mit der Waffe trefft, fliegen diese zurück zum Empfänger! Wenn es sich dabei um normale Feinde handelt, werden sie davon sogar kurz betäubt. Das Timing ist manchmal etwas schwierig, aber behaltet die Option im Hinterkopf!

Tipp 2: Mit Bugs leben, so gut es geht

Die Konsolenversionen haben teils ärgerliche Bugs im Gepäck. In unserem Fall auf der PS5 etwa kamen stets nur sechs Anhänger zur Predigt in die Kirche, obwohl die Siedlung viel größer ist. Das ist ein bekannter und weitverbreiteter Fehler, der auf allen Konsolen auftreten kann. Das Problem: An Ritualen nehmen auch nur die jeweils sechs ältesten Bewohner teil! Wenn also ein NPC eine Quests für euch hat, in der ihr ihn etwa opfern sollt, er aber nicht in den Tempel kommt, ist es unmöglich, die Aufgabe abzuschließen (wenn ihr nicht alle eure Sektenmitglieder töten wollt, bis der jeweilige NPC in die Kirche "nachrückt"). Das kostet Glauben und ist sehr ärgerlich. Wir haben im Endeffekt deshalb einfach nicht mehr auf NPCs reagiert, die mit einer Quest zu uns kamen. Anders als das Ablehnen einer Quest bekommt man dafür nämlich keine Strafe. Die Loyalität der Anhänger und den Glauben kann man auch über andere Wege als Quests erhöhen. Wenn auch ihr unter diesem Fehler leidet, könnt ihr ihn auf diesem Weg zumindest etwas entschärfen.

Ein anderer bekannter Bug ist der Freeze beim Ausführen von Ritualen. Diesen Fehler könnt ihr anscheinend vermeiden, indem ihr nicht mehrere Rituale am Stück ausführt. Verlasst zur Sicherheit nach jedem Ritual den Tempel, bevor ihr das nächste startet.

Tipp 1: Schert euch nicht um die Optik eures Dorfes

Wie es in eurer Siedlung aussieht, ist beinahe komplett egal. Nur kotfrei sollte sie natürlich sein, damit niemand krank wird. Quelle: PC Games Wie es in eurer Siedlung aussieht, ist beinahe komplett egal. Nur kotfrei sollte sie natürlich sein, damit niemand krank wird. Wenn ihr keinen Wert darauf legt, dass eure Siedlung hübsch aussieht, könnt ihr alles kreuz und quer errichten, wie ihr das möchtet. Das Kochfeuer neben dem Klo ist kein Problem, genauso wenig wie der Pranger neben dem Krankenlager. Gebäude bekommen keine Boni, wenn sie in der Nähe thematisch ähnlicher Gebäude stehen, Felder werden nicht automatisch gedüngt, wenn die Latrine angrenzt und so weiter. Baut eure Infrastruktur lieber so, dass ihr keine langen Laufwege habt. Das Klo im unteren Bildschirmeck ist genauso unpraktisch wie der Friedhof am anderen Ende der Karten, wo ihr die Leichen erst umständlich hinschleppen müsst. Später könnt ihr die Kommune immer noch hübsch machen: Im Baumenü könnt ihr bereits errichtete Gebäude auswählen und neu platzieren oder drehen.

Das waren unsere 10 Tipps und Tricks für Beginner in Cult of the Lamb. Wir hoffen, dass wir euch damit weiterhelfen können und dass eure Sekte gedeiht und wächst. Habt ihr weitere Empfehlungen für den Aufbau des idealen Kults? Schreibt sie gerne in die Kommentare und teilt euer geheimes Kultwissen!

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