Cult of the Lamb: Das neue Spiel von Devolver Digital im Test - Seite 2
Test
Der knuffige Mix aus Dungeon-Crawler und Mangement-Spiel macht im Test eine höllengute Figur!
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So ein Lauf spielt sich in der Regel immer gleich. Ihr beginnt mit einem Kampf und besiegt am Ende einen Bossgegner. Dazwischen habt ihr selbst die Wahl zwischen verschiedenen Pfaden, die einige Überraschungen bereithalten. Ihr könnt etwa Holz oder Steine looten, zwei der wichtigsten Ressourcen im Spiel. Routen, die mit einer Hütte ausgewiesen sind, beherbergen hingegen Händler, Geschichtenerzähler oder neue Tarotkarten. Bei den Händlern gibt es manchmal die Möglichkeit, Waffe oder Fluch gegen Geld einzutauschen. Blaupausen für neue Dekorationsgegenstände kauft ihr bei einer freundlichen Katze und ein Wurm, dessen Imbiss von einer riesigen Schnecke transportiert wird, bietet Nahrungsmittel und Samen an.
Vor allem die genannten Tarotkarten machen den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage aus. Hier wählt ihr aus zwischen zwei verschiedenen von insgesamt über 30 freischaltbaren Karten. Die können euch unter anderem ein weiteres Herz, erhöhte Angriffsgeschwindigkeit oder Giftschaden verleihen. Die Auswahl ist abwechslungsreich und ihr könnt im Verlauf eines Durchganges mehrere Karten finden, die den Kampf massiv beeinflussen. Ebenfalls gibt es Gebiete, in denen ihr neue Gläubige rekrutiert. Dafür müsst ihr aber erst einmal mehrere Gegnerwellen besiegen. Der neue Jünger erscheint dann in eurem Lager, um dort indoktriniert zu werden.
Um den jeweiligen Obermotz der vier Biome zu besiegen, müsst ihr zunächst einmal mehrere Zwischenbosse töten, für die jeweils ein eigener Durchlauf gestartet werden muss. Die Fürsten stellen natürlich die größte Herausforderung dar, so tauchen hier neben komplizierteren Angriffsmustern auch Gegnerwellen auf, die euch in der Masse ernsthafte Probleme bereiten. Habt ihr den Weltboss besiegt, bekommt ihr ein Ketzerherz und kehrt in das Lager zurück, wo ihr ein größeres Upgrade euer Eigen nennen dürft.
Quelle: PC Games
Die Kämpfe gegen Weltbosse sind fordernd, aber es lohnt sich.
Damit ist der jeweilige Dungeon aber nicht für immer versiegelt: Ab diesem Zeitpunkt könnt ihr die jeweilige Welt endlos spielen und Ressourcen farmen, bis eure Herzen aufgebraucht sind. Je nach Spielfortschritt unterscheidet sich die Menge an Herzen, also die Lebensenergie. Ein Treffer kostet in der Regel ein halbes Pumporgan - Sinkt eure Energie auf null, ist der Lauf beendet und ihr landet im Lager.
Alternativ lauft ihr in einem Run Teleportationsstationen über den Weg, mit denen ihr einen Durchgang absichtlich beenden könnt. So oder so dürft ihr den Großteil der gesammelten Ressourcen behalten.
Sektenführerjob mit Zuckerbrot und Peitsche!
Im Lager angekommen, geht es erst einmal darum, Gebäude zu errichten oder zu reparieren und die geretteten Anhänger zu indoktrinieren.
Im Tempel könnt ihr Predigten halten, um Glaube von euren Jüngern zu bekommen. Von der Anzahl, Loyalität und Laune der Jünger hängt ab, wie viel Glaube ihr erhaltet. Habt ihr genug Glaube gesammelt, kauft ihr davon Waffen- und Fluchverbesserungen, die Anwendung auf alle Mordinstrumente finden, die im Spiel spawnen. Dies erhöht etwa die Waffenstufen, schaltet Nebeneffekte frei oder erhöht die Auswahl an Flüchen, die es zu finden gibt.
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