Im fünften Conflict-Ableger gehen Sie paarweise auf Achse! Ist Denied Ops etwa ein Taktik-Shooter? Mitnichten!
Größter Lapsus von Conflict: Denied Ops ist hingegen die Tatsache, dass es im Herzen ein ganz gewöhnlicher Ego-Shooter ist. Aus taktischer Hinsicht macht der ständige Sprung zwischen den Charakteren keinen Sinn: Reggie und Lincoln unterscheiden sich einfach zu wenig voneinander. Ein Einzelkämpfer mit Scharfschützengewehr und MG hätte es somit auch getan, zumal brachiale Gewalt stets die beste Taktik ist, um zu gewinnen.
Nimm zwei
Aber genug gemeckert: Im Kooperationsmodus macht der fünfte Conflict-Ableger nämlich richtig Laune. Mit einem menschlichen Partner müssen wir uns nicht über KI-Unzulänglichkeiten aufregen und können einfach nach Herzenslust Legionen von Terroristen aus dem Weg räumen oder auf Wunsch die komplette Einzelspieler-Kampagne nachspielen. Ein Deathmatch-Modus (inklusive den Varianten Team Deathmatch und Eroberung) rundet den gelungen Multiplayer-Part hervorragend ab.
