Civ 7: 25 Stunden gespielt - deshalb ist der Zeitalterwechsel gut!
Special
In Civilization 7 krempeln die Entwickler das langjährige Spielkonzept ziemlich um. Unser Tester Vik schildert euch seine Eindrücke aus den ersten beiden Zeitaltern und vom bisherigen KI-Verhalten.
Das eskaliert sogar zu einem langen Krieg, in den sich Augustus ebenfalls einmischt - und plötzlich habe ich einen Zweifrontenkrieg an der Backe. Zum Glück kommt mir hier die strategisch günstige Lage meiner Gründungsstadt entgegen. Die kann ich über den Fluss hinweg wunderbar mit Fernkämpfern verteidigen.
Sehr spannend daran: Auch die KI wusste, dass es Selbstmord wäre, blindlings in meinen Pfeilhagel zu rennen und ist mit der Armee stattdessen außerhalb meiner Reichweite einfach stehen geblieben. Dadurch entstand über einige Runden hinweg eine Patt-Situation, die sich erst löste, als ich von einer anderen Seite mit Verstärkung ankam. Allgemein agiert die KI in Kämpfen deutlich schlauer als im Vorgänger. Stark verwundete Einheiten zieht sie meistens zurück, um sie zu heilen. Und ich habe auch immer wieder erlebt, wie die Gegner gezielt Einheiten von mir ausknipsen, statt alles ein wenig anzuschwächen.
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KI zeigt sich bisher durchwachsen
Ist die KI diesmal also endlich besser als in vorherigen Teilen? Meinem ersten Eindruck nach, ein Stück weit schon. Aber gleichzeitig haben die Computergegner auch einige seltsame oder gar dämliche Dinge gemacht. So hat Benjamin Franklin eine Armee samt Heerführer über die halbe Erkundungs-Ära hinweg einfach an einer Küste stehen lassen. Und stehen lassen. Uuuuund stehen lassen. Wahrscheinlich haben die Truppen Strandurlaub für ihre Verdienste bekommen und hatten den Spaß ihres Lebens, meinen Schatzflotten dabei zuzusehen, wie sie ständig an ihnen vorbeigefahren sind.
In einer anderen Partie wurde ich von meinem Allianzpartner in einen Krieg reingezogen, habe mich nicht beteiligt und erhielt dann irgendwann ein Friedensangebot. Das Kuriose daran: Die verfeindete Amina hat mir kurzerhand eine ihrer Städte als Geschenk angeboten, um Frieden zu schließen. Obwohl ich wie gesagt keinen Finger gekrümmt hatte im Krieg. Da habe ich natürlich nicht nein gesagt, mich aber trotzdem gewundert.
Für ein robustes Urteil über die KI muss ich noch deutlich mehr Zeit mit Civ 7 verbringen. Aber rechnet besser nicht mit einem Quantensprung.
Guter Ersteindruck
Richtig gut gefällt mir dagegen jetzt schon der Zeitalterwechsel gepaart mit dem ständigen Konkurrenzkampf um die Meilensteine. Das bringt viel Dynamik in eine Partie, die dadurch auch im späteren Spiel interessant bleibt. Durch den Soft-Reset beim Wechsel der Ära und die Krisen davor wiegen Schneeball-Effekte nicht so schwer. Gleichzeitig sorgen die Vermächtnisboni dafür, dass Spieler in späteren Zeitaltern für ihre früheren Erfolge belohnt werden.
Quelle: PC Games
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Ich konnte mich in der Erkundung zwar rein nach geschafften Meilensteinen grade noch so an die Spitze kämpfen, aber vor allem die Religionskrise am Ende hat mich hart getroffen. Mein halbes Reich war unglücklich, weshalb die Bürger Runde um Runde in Ausschreitungen Infrastruktur in meinen Städten und Gemeinden zerstörten. Manche Städte standen sogar kurz vor der Revolte - doch zum Glück endete das Zeitalter kurz davor.
Wie abwechslungsreich sich das über längere Zeit spielt, wie gut die Moderne und die tatsächlichen Siegtypen sind und wie sich Civ 7 insgesamt schlägt, erfahrt ihr dann in unserem Test. Mit dem könnt ihr am 3. Februar 2025 um 15 Uhr rechnen. Gibt's etwas, das wir besonders unter die Lupe nehmen sollen? Dann schreibt's doch in die Kommentare!
Oder habt ihr Fragen, die nicht bis zum Test warten können? Dann schaut gerne bei mir auf dem Twitch-Kanal vorbei, wo ich am 16. Januar in einem Stream nochmal sehr ausführlich auf meine Eindrücke eingegangen bin und Spielszenen gezeigt habe. Den Stream könnt ihr auf meinem Kanal VikSpielt im Bereich Videos nachholen. So, jetzt entschuldigt mich aber, ich muss noch die ein oder andere Runde spielen.
