Test der Städtebausimulation Cities XL! In Cities XL findet sich von der Wirtschaftskrise keine Spur: es gibt genug Arbeit für Städteplaner.
Quelle: http://www.cynamite.de
Der Cities XL-Test macht kreativ: Freitag, 18 Uhr, Rathaus GA-City. „Herr Bürgermeister! Die Fans sind sauer, weil sie wegen der schlechten Stadionanbindung immer zu spät zu den Spielen des FC Fistrich kommen!" „Ich weiß, aber bei den horrenden Preisen der Straßenbaufirma Reuss können wir uns zurzeit keine großen Sprünge leisten ..." Und: „Dr. Szedlak hat angerufen und gemeckert, dass sein Krankenhaus aus allen Nähten platzt. Wir brauchen dringend eine zweite Klinik!" „Ich geb mir die Kugel ..."
Genau so wie in unserem Fallbeispiel könnt ihr euch den Alltag in Cities XL vorstellen. Ihr mimt den Bürgermeister, habt also das Sagen, aber auch massig Herausforderungen zu bewältigen. Eure Aufgabe: eine Stadt aus dem Boden stampfen und sich um alle Belange der Einwohner kümmern. Da diese nach spätestens drei Stunden Spielzeit zu Tausenden über den Bildschirm wuseln, benötigt man ein dickes Nervenkostüm, um bei dem ganzen Gewimmel den Überblick zu behalten.
Cities XL - Wörtlich: Aufbau-Strategie
Quelle: http://www.cynamite.de
Cities XL im Test (2)
Zu Beginn hat Cities XL viele Aufbaustrategie-Elemente: Ihr sucht euch ein passendes Terrain für euer selbstbenanntes Städtchen aus und fummelt euer Rathaus am besten mitten hinein. Nun zeichnet ihr mit der Maus ein möglichst praktisches Straßennetz in die Landschaft und legt die Grundrisse für die Wohnsiedlungen fest. Das alles geht dank übersichtlicher und einfacher Menüführung schnell von der Hand und macht wegen der vielen kreativen Möglichkeiten richtig Spaß.
Während die Bewohner selbstständig einziehen, machen wir es ihnen mit einem Einkaufszentrum und einigen Freizeiteinrichtungen wie etwa einem Riesenrad noch ein wenig gemütlicher. Doch kaum sind die Neuankömmlinge sesshaft, geht das Genörgel auch schon los: „Wir wollen dies, wir wollen das", geht es in einer Tour. Kleine Einblendungen halten euch über die wichtigsten Bedürfnisse stets auf dem Laufenden. Anfangs müsst ihr für Arbeitsplätze sorgen und zum Beispiel einen Industriepark oder Bürokomplexe bauen.
Sobald die Bengel einen Job haben, steigen die Ansprüche: Wo bleibt das Kino, was machen die Pläne für die Umgehungsstraße und wie sieht es mit einem Naherholungsgebiet aus? All diese Dinge könnt ihr schnell mithilfe von Untermenüs regeln.
Quelle: http://www.cynamite.de
Cities XL im Test (3)
Obwohl Cities XL viele Möglichkeiten bietet und einen gut auf Trab hält, hat man stets das Gefühl der vollen Kontrolle: Mit Maus und Tastatur lässt sich die Kamera frei bewegen und dank der freien Zoom-Funktion könnt ihr Brennpunkte wie Problemkreuzungen oder Baustellen ganz aus der Nähe inspizieren.
Hier fällt die liebevolle Knuddelgrafik auf, die eurer Stadt einen charmanten Anstrich verpasst. Wer aber nicht vor menschenleeren Straßen stehen will, braucht mindestens einen aktuellen Dualcore-Prozessor. Eine zu geringe Rechenleistung macht sich auch im späteren Spielverlauf bemerkbar: Sollte sich euer Dörfchen irgendwann zur Millionenmetropole gemausert haben, geht zum Beispiel ein 2,6-GHz-Dualcore-PC locker in die Knie.
Auf der nächsten Seite geht's weiter!
