Cities: Skylines 2 - Alle Neuerungen zum Vorgänger im Überblick

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Cities: Skylines 2 - Alle Neuerungen zum Vorgänger im Überblick
Quelle: Paradox Interactive

Am 24. Oktober erscheint Cities: Syklines 2 endlich für PC und bringt so einige Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger mit. In unserer Übersicht verraten wir euch, was neu ist und wie die neuen Features funktionieren.

Mehr Zonen-Vielfalt und Spezialgebäude

Wie schon im ersten Sim City vor zig Jahren wird auch in Cities: Skylines 2 immer noch mittels Zonen festgelegt, was für Bezirke wo in unserer Stadt entstehen sollen. Die Anzahl an verschiedenen Zonen haben die Entwickler im Vergleich zum Vorgänger aber nochmal deutlich erhöht. Neu sind etwa Wohngebiete mittlerer Dichte - entweder als Reihenhäuser oder als Appartementkomplexe. Ebenfalls ist ein Zonentyp, der zwar hohe Dichte bietet aber günstige Mieten. Und dann wären da noch gemischte Wohngebiete. Hier sind in der untersten Etage Läden und darüber liegen Wohnungen. In den anderen Bereichen, also Gewerbe, Industrie und Büroflächen, hat sich dagegen bis auf Details nichts getan.

Anders ist das bei den Spezialgebäuden. Hier gibt es eine größere Auswahl in Cities 2 und diesmal erhalten wir nicht nur XP für den Bau, zusätzlich bietet jedes Spezialgebäude auch einen Bonus. Platzieren wir beispielsweise eine Star-Villa in einem Wohngebiet, erhöht das die Zufriedenheit der Bürger dort. Wer möchte schließlich auch nicht in der Nähe eines Stars wohnen? Übrigens gibt es in Cities 2 für den europäischen sowie den amerikanischen Baustil jeweils eigene Spezialgebäude, die man freispielen kann.

Internet & Post

Zu den kleineren Neuerungen zählt ein Newcomer bei den Bedürfnissen, um die wir uns als Bürgermeister kümmern müssen. So müssen wir diesmal auch Internet bereitstellen, indem wir Mobilfunkmasten aufbauen. Das macht einerseits unsere Einwohner glücklich, wenn sie überall mit ihrem Handy surfen können. Und andererseits erhöht es die Effizienz von Gewerbe und Industrie.

Wer nur das Basisspiel von Cities: Skylines gespielt hat und auf DLCs verzichtete, für den ist die Post ebenfalls neu. Mit Postämtern, dazugehörigen Postwagen sowie Briefkästen schaffen wir eine möglichst optimale Abdeckung.

Steuermenü Quelle: Paradox Interactive Die Besteuerungsmöglichkeiten

Detaillierte Besteuerung

Damit die unsere Stadt immer weiterwachsen kann und alles läuft, wie es soll, muss natürlich genug Geld ran. Und wo nehmen wir das her? Na klar, als findiger Stadtherr besteuern wir Betriebe und Wohngebiete. Soweit ist das nichts Neues für Cities-Spieler - oder im Genre allgemein. Allerdings bietet Cities 2 mehr Möglichkeiten, wie granular wir die Steuerschraube ansetzen. Wer möchte, kann in der neuen Städtebau-Sim bei der Besteuerung der Wohngebiete etwa explizit festlegen, wie viel die Bürger abhängig von ihrem Bildungsgrad abdrücken sollen. So können besonders wohlhabende Bevölkerungsschichten noch stärker zur Kasse gebeten werden und sozial benachteiligte entlastet. Oder andersherum.

Auch bei Gewerbe und Industrie ist eine detaillierte Besteuerung möglich - dort können wir jeweils einzelne Betriebszweige separat besteuern. Wollen wir beispielsweise, dass sich eine robuste Holzindustrie ansiedelt, können wir die entsprechenden Industriezweige mit geringen Steuern in unsere Stadt anlocken.

Komplexeres Strom-System

In Cities: Skylines 2 ist Strom nicht einfach nur Strom. Stattdessen wird in der Aufbau-Simulation unterschieden zwischen Strom mit Niedrigspannung und mit Hochspannung. Wenn wir Strom in einem Kraftwerk herstellen, das nicht direkt mit dem Straßennetz verbunden ist oder von externen Quellen importieren, geschieht das über Hochspannungsleitungen.

Übersicht über das Stromnetz Quelle: Paradox Interactive Das Stromnetz in der Übersicht

Wenn wir den Strom also ins Stadtnetz einspeisen wollen, müssen wir ihn zunächst mittels Trafo in Niedrigspannungsstrom umwandeln. Doch das können wir nicht einfach an einer Stelle unserer Stadt erledigen und dann Feierabend machen. Denn Leitungen für Strom mit niedriger Spannung haben ein maximales Leistungsvermögen. Entsprechend ist es notwendig, den Strom an verschiedenen Stellen einzuspeisen, um so das Netz insgesamt zu entlasten und Engpässen vorzubeugen.

Und wer auf saisonale Stromerzeuger wie Solarkraftwerke setzt, kann die überschüssige Energie für schlechte Zeiten in Batterien speichern.

Erweiterte Bürgersimulation & Lebensweg

Bereits in Cities: Skylines ging die Simulation so weit, dass einzelne Bürger simuliert wurden. Cities 2 legt hier aber nochmal ein gutes Stück nach. So können besonders neugierige Bürgermeister nun sogar einzelne Einwohner in den Fokus nehmen und in der Stadt bei ihren Tätigkeiten beobachten. Wenn wichtige Ereignisse in ihrem Leben geschehen, posten die Einwohner dazu in ihrem Chirper-Feed, etwa, wenn sie einen neuen Job bekommen, umziehen oder heiraten. Damit kann man ihren Lebensweg im Spielverlauf nachvollziehen. Ansonsten lassen sich Informationen wie Wohnort, Arbeitsstelle, Bildungsgrad oder wie es um den Haushalt bestellt ist, in dem die Person wohnt. Also welche anderen Leute zum Haushalt gehören und wie wohlhabend diese Familie ist.

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