Cities: Skylines 2 - Alle Neuerungen zum Vorgänger im Überblick
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Am 24. Oktober erscheint Cities: Syklines 2 endlich für PC und bringt so einige Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger mit. In unserer Übersicht verraten wir euch, was neu ist und wie die neuen Features funktionieren.
Seit vielen Jahren ist Cities: Skylines nun sowohl am PC als auch auf Konsolen die Top-Empfehlung, wenn es um Städtebau-Simulationen geht. Dank der zahlreichen DLCs, die das Spiel um viele zusätzliche Inhalte erweiterten aber auch aufgrund der aktiven Modding-Community erfreut sich Cities selbst heute noch, acht Jahre nach Release, großer Beliebtheit. Dennoch war der Wunsch in der Community nach einem Nachfolger groß und nun ist es fast soweit. Am 24. Oktober erscheint Cities: Skylines 2 am PC. Konsolen-Spieler müssen sich dagegen noch etwas gedulden, da die Veröffentlichung für Playstation 5 und Xbox Series auf Frühling 2024 verschoben wurde.
Für viele steht jetzt natürlich die Frage im Raum, ob sich ein Wechsel auf den Nachfolger lohnt und was denn überhaupt für Neuerungen geboten sind. Wie gut sich Cities: Skylines 2 (jetzt kaufen 49,99 € / 32,99 € ) schlägt, erfahrt ihr schon bald in unserem ausführlichen Test, an dem wir schon fleißig arbeiten und den wir baldmöglich veröffentlichen werden. Die Frage nach den Neuerungen können wir euch aber schon jetzt beantworten. Im Folgenden führen wir im Detail auf, was alles in Cities 2 im Vergleich zum Vorgänger (ohne DLCs) neu mit dabei ist.
Dienstleistungen mit Upgrades
Wer eine große Stadt in Cities: Skylines aufgebaut hat, musste sie allerorts mit Dienstleistungsgebäuden wie Schulen, Polizeiwachen oder Feuerwehrstationen zupflastern. In Cities 2 ist dieser Overkill nicht mehr nötig. Zum einen decken die Dienstleister jetzt mehr Einwohner ab und zum anderen können sie mit Modulen sogar erweitert werden. Bei Bedarf ergänzen Bürgermeister dann eine Schule einfach mit zusätzlichen Klassenräumen oder fügen dem Bahnhof beispielsweise einen Taxi-Stand oder eine U-Bahn-Schnittstelle hinzu. So ist es möglich, individueller auf die Bedürfnisse der Bürger einzugehen und für das Stadtbild ist es auch schöner.
In diesem Artikel
Neues Fortschrittssystem & Entwicklungsbäume
Im ersten Teil drehte sich in puncto Fortschritt noch alles um Einwohner. Mit jedem neu erreichten Einwohner-Meilenstein wurden neue Gebäude und andere Dinge freigeschalten. Eine große Stadt aufzubauen ist natürlich auch in Cities 2 ein wichtiges Ziel, aber nun können Meilensteine auf verschiedene Arten erreicht werden. Meilensteine sind diesmal nicht an Einwohnerzahlen gebunden, sondern an XP. Diese sammelt man für verschiedene Aktionen im Spiel. So winken jedes Mal XP, wenn man etwas aufbaut - egal ob neue Straßen, Stromleitungen oder einzigartige Spezialgebäude.
Quelle: Paradox Interactive
Das Entwicklungsmenü
Wer für glückliche Bewohner sorgt, bekommt aber auch passiv immer wieder XP gutgeschrieben. Dadurch ist man nicht mehr so stark darauf angewiesen, die Stadt immer größer und größer zu bauen, um bei den Meilensteinen voranzuschreiten.
Ganz neu sind zudem die Entwicklungsbäume, in denen wir neue Gebäude und Upgrades für die Dienstleistungen freischalten, die wir priorisieren möchten. Die dafür notwendigen Forschungspunkte gibt es für erreichte Meilensteine. Grundlegende Dinge werden allerdings ebenfalls durch die Meilensteine zur Verfügung gestellt.
Deutlich größere Maps und verschiedene Architektur-Stile
Wer sich im ersten Cities mehr Platz für den Ausbau seiner Stadt wünschte, wird diese Neuerung am meisten herbeisehnen - denn die Karten in Cities 2 sind um ein Vielfaches größer. Wie zuvor sind diese in Kacheln aufgeteilt, die ihr im Verlauf des Spiels kaufen könnt. Die einzelnen Kacheln selbst sind zwar kleiner als im ersten Teil, dafür ist die nutzbare Fläche beim Kauf der maximal möglichen Kacheln pro Karte etwa fünf Mal so groß wie in Cities 1!
Darüber hinaus können diesmal auch höher gelegene Gebiete bebaut werden und selbst Enklaven sind möglich. Denn dieses Mal müssen neu gekaufte Kacheln nicht zwingend an bisherige Gebiete angrenzen.
Erweiterte und einfachere Straßenbau-Tools
Der Aufbau eines effizienten Straßennetzes war eine der kniffligsten Aufgaben im ersten Cities. Und das ist im zweiten Teil auch nicht viel anders, entsprechend haben die Entwickler die dafür nötigen Tools etwas aufgebohrt. Zu den neuen Straßenbau-Tools gehören unter anderem komplexere Kurven sowie das sehr praktische Grid-Feature. Mit dem können ganze Straßenblöcke, perfekt mit 90°-Winkeln mit nur wenigen Klicks platziert werden. Ebenfalls erweitert wurden die Snapping-Möglichkeiten und neu ist auch ein Parallel-Modus, mit dem zwei Straßen mit einstellbarer Entfernung zueinander parallel gebaut werden können.
Außerdem werden beim Straßenbau jetzt auch automatisch Niedrigstrom-Leitungen sowie Wasser- und Abwasserleitungen direkt unter der Straße verlegt.
Quelle: Paradox Interactive
Eine Stadt im Winter
Klima und Jahreszeiten
Vorbei sind die Zeiten des ewigen Sommers im Spiel, diesmal halten verschiedene Jahreszeiten Einzug in Cities 2. Zunächst mal symbolisiert ein Tag-/Nachtwechsel einen Monat im Spiel. Und alle drei Monate findet dann ein Wechsel der Jahreszeiten statt.
Das ist aber keine schnöde optische Spielerei, sondern wirkt sich auch aufs Wetter und damit die Spielmechaniken aus. Wenn die Umgebung im Winter vom Schnee bedeckt ist und die Temperaturen rapide fallen, heizen die Bewohner unserer Stadt fleißig ihr Domizil - und das bedeutet einen höheren Stromverbrauch. Ähnlich ist es im Hochsommer, wenn niemand in der Stadt auf Klimaanlagen verzichten möchte. Als Bürgermeister müssen wir also dafür Sorge tragen, dass sowohl unsere Stromproduktion als auch das Stromnetz mit diesen Verbrauchsspitzen klarkommen.
Außerdem wirkt sich extremes Wetter auch auf andere Bereiche der Stadt aus. Bei starkem Schnellfall kommt es zu mehr Verkehrsunfällen, wenn unser Schneeräumdienst nicht schnell genug hinterherkommt. Bei sehr hohen Temperaturen kommt es dagegen zu Waldbränden, die sich unter Umständen bis zu unserer Stadt ausbreiten und dort Gebäude in Brand setzen.
Wie stark der Einfluss des Klimas ist, hängt dabei von der jeweiligen Map ab. Die Karten wurden realen Orten auf der Welt nachempfunden und bieten ein entsprechendes Klima. Zudem werden Karten nach nördlicher und südlicher Hemisphäre unterschieden. Je nachdem, wo man also spielt, sind die Jahreszeiten passend dazu korrekt am richtigen Zeitpunkt.
