Child of Eden im Test. Kommt nach Eden: Die künstliche Intelligenz braucht Hilfe, um das zauberhafte Mädchen Lumi zu retten. In unserem Test erfahrt ihr, wie viel Spaß die Virenjagd macht!
Das hat uns an Child of Eden nicht gefallen:
Wieso bin ich tot?
In kaum einem Spiel werdet ihr häufiger über die Ursache eures virtuellen Todes rätseln als in Child of Eden. Auf dem Bildschirm passiert so viel (und es passiert sehr bunt und sehr schnell), dass der Überblick oft verloren geht. Die Raketenwarnung in der Mitte des Bildschirms übersieht man vor lauter Lichteffekten manchmal, und wenn das Bild rot leuchtet, ist es meistens schon zu spät. Vor allem auf dem höheren Schwierigkeitsgrad, bei dem fast jeder Treffer potentiell tödlich ist, zehrt der Neustart der langen Level ohne Checkpoints an den Nerven.
Schon durchgespielt?
Zwar bietet Child of Eden eine Menge freischaltbarer Extras, die den Spielspaß verlängern. Doch neue Level ersetzt das nicht. Wir sind sicher, dass in Mizuguchis Kopf noch jede Menge toller Ideen für weitere Level stecken - wieso befinden sich dann nur fünf im Spiel, von denen das letzte nur eine Aneinanderreihung der Bossfights ist? Wir wollen noch mehr Archive erkunden und von Viren befreien!
So spielt sich Child of Eden mit Kinect:
Als Alternative zum Controller bewegt ihr euch mit Kinect durch den Garten Eden. Streicht über die Gegner, um sie zu markieren und klatscht in die Hände, um die Waffe zu wechseln. Davon abgesehen, dass die Gestensteuerung wesentlich ermüdender ist als die Standard-Variante ist sie auch ungenauer. Insgesamt funktionier Kinect mit Child of Eden ganz gut, wir bevorzugen aber den Controller.
