Catizens im Early-Access-Check: Siedler statt Stray - Seite 3

Test Nadine Herzog Katharina Pache
Catizens im Early-Access-Check: Siedler statt Stray - Seite 3
Quelle: badopticsgames

Katzen-Content geht immer, oder? Siedlungssimulationen gibt es wie Sand am Meer, doch eine mit Katzen gab es bisher so noch nicht. Das Entwickler-Studio Badopticsgames füllt daher das Loch in unserem Leben, das nur auf ein Katzen-Aufbauspiel gewartet hat. Was Catizens zu bieten hat? Hier ist der Early-Access-Check.

Doch auch die Dekoration in eurer Stadt ist nicht unerheblich. Verspielte Katzen brauchen Spielzeug, um glücklich zu bleiben, zerstörerischen Katzen solltet ihr einen Kratzbaum zur Verfügung stellen, falls ihr keine zerkratzten Gebäude wollt, die eure Architekten andauernd reparieren müssen. Es gibt also viele Mechaniken, die ihr beachten müsst, um eure Katzen glücklich zu machen. Flöhe und Überanstrengung drücken auch schnell aufs Katzengemüt. Durch das Erfüllen von Bewohnerwünschen könnt ihr die Stimmung eurer Katzen steigern und neue Deko freischalten. Als Beispiel: Um den Kratzbaum freizuschalten, muss eine zerstörerische Katze erst ein Haus ankratzen. Ihr kommt also nicht ganz um die Zerstörungswut eurer Bewohner herum.

Aber wohl kaum ein Spiel ist in seiner Early-Access-Version perfekt, auch Catizens leidet im momentanen Zustand noch an einigen Kinderkrankheiten. Die deutsche Übersetzung wirkt stellenweise sehr holprig und es gibt kleinere Bugs wie Warn-Icons, die nicht mehr verschwinden, oder Fehlermeldungen, die ohne ersichtlichen Grund aufploppen.

Die Festung der Untoten müsst ihr stürmen, um in der Kampagne fortzuschreiten.  Quelle: PC Games Die Festung der Untoten müsst ihr stürmen, um in der Kampagne fortzuschreiten. 

Early-Access-Probleme in Catizens

Das Spiel wirkt zudem undurchdacht bei der Auswahl an Gebäuden und Infrastruktur. Was besonders negativ auffällt, ist der Mangel an Defensivstrukturen. Für ein Aufbauspiel, in dem auch die Verteidigung gegen NPC-Gegner eine wichtige Rolle spielt, gibt es keinerlei Schutztürme- oder Wälle. Die Grafik ist mit ihrem recht schlichten Cartoon-Look Geschmackssache, doch es gibt auch Grafikfehler. Die Übergänge von Wegen sehen oft nicht schön aus und sie sind auch nicht an die unterschiedlichen Terrainarten angepasst worden. Das User-Interface zeigt sich unübersichtlich.

Am Fog-of-War sollte definitiv noch gearbeitet werden, denn trotz des farbenfrohen Designs eurer Katzbürger und der Spielwelt ist der Nebel unansehnlich und nervig. Selbst in schon erkundeten Gebieten bleibt der Nebel, solange keine Gebäude oder Siedler in der Nähe sind. Dies ist unvorteilhaft für die Navigation und sieht obendrein hässlich aus.

Meinung

Die Kampagne ist, wie bereits erwähnt, noch nicht abgeschlossen. Bisher gibt es drei Level, in denen ihr diverse Quests erfüllen müsst, um voranzuschreiten. Je nachdem wie viel Zeit ihr euch lasst, könnt ihr aber circa zwölf Spielstunden aus der Kampagne holen. Der Sandbox-Modus lässt noch zu wünschen übrig, da die zufällig generierten Welten oftmals Clipping-Probleme aufweisen oder ihr direkt in einer Horde Gegner spawnt. Badopticsgames hat hier also noch einiges an Arbeit vor sich und sie werden sich hoffentlich das Feedback der Spieler*innen zu Herzen nehmen. Einen Termin für den Release gibt es noch nicht, auf Steam findet ihr aber eine Roadmap mit den geplanten Updates und Erweiterungen der Early-Access-Fassung.

  1. Seite 1 Catizens im Early-Access-Check: Siedler statt Stray - Seite 1
  2. Seite 2 Catizens im Early-Access-Check: Siedler statt Stray - Seite 2
  3. Seite 3 Catizens im Early-Access-Check: Siedler statt Stray - Seite 3
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk