Call of Duty: Modern Warfare Vorschau: 2-gegen-2-Modus Gunfight gespielt - "Street Fighter mit Waffen"
Special
Wir konnten den frisch angekündigten 2-vs-2-Modus Gunfight in Call of Duty: Modern Warfare bereits spielen. Was Gunfight von den anderen Multiplayer-Modi unterscheidet und warum uns die Zweierteam-Duelle so viel Spaß bereitet haben, lest ihr in unserer Vorschau!
Im Rahmen unseres Studiobesuchs bei Infinity Ward in Los Angeles bekamen wir nicht nur die extrem intensive Kampagne von Call of Duty: Modern Warfare (jetzt kaufen ) präsentiert, wir durften auch den neuen 2-versus-2-Modus Gunfight ausprobieren. Auf drei kompakten Karten konnten wir uns in rasanten Partien so richtig austoben. Am Ende der Multiplayer-Session, bei der wir noch weitere bislang geheime Modi spielen konnten, war Gunfight für die meisten der anwesenden internationalen Journalisten der spaßigste unter allen ausprobierten Modi. Warum? Das verraten wir euch in unserer Hands-on-Vorschau zum Gunfight-Modus von Call of Duty: Modern Warfare.
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Street Fighter mit Waffen
Gunfight ist im Grunde das Gegenteil von Battle Royale, wo Massen an Spielern auf großen Maps mit vielen unterschiedlichen Waffen ums Überleben kämpfen. Im neuen Multiplayer-Modus von Call of Duty: Modern Warfare treten zwei Zweierteams gegeneinander an. Die Verantwortlichen bei Treyarch nennen den Gunfight-Modus ein "Street Fighter mit Waffen".
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Wie es sich für einen 2-vs-2-Modus gehört, sind die Gunfight-Karten kompakt gestaltet. Wir durften bereits drei Maps ausprobieren: King lässt uns im Inneren eines Lagerhauses kämpfen, wo mehrere Container als Deckungsmöglichkeiten fungieren. Pine führt uns an das Äußere eines dichten Waldes, wo wir hinter Bäumen und abgestellten Jeeps in Deckung gehen können. Stack dagegen ist ein Wüstencontainerhof, bei dem sich ein Team hinter Containern verstecken kann. Das andere Team startet auf einer Plattform, die zwar wenige Deckungsmöglichkeiten bietet, dafür dank der erhöhten Position einen besseren Überblick.
Quelle: Activision/Infinity Ward
Die Karte King führt euch in ein Lagerhaus.
Nur 40 Sekunden
Jede Runde bietet nur 40 Sekunden Zeit, das andere Team zu besiegen. Sind wir auf Grund des Zeitdrucks in den ersten Runden unseres CoD-Hands-ons noch todesmutig nach vorne gestürmt, haben uns die Gegner schmerzhaft bewiesen, dass auf den engen Maps mehr Vorsicht geboten ist. Also haben wir uns zwischen Deckungen entlanggeschlängelt und unsere Widersacher kommen lassen, was mehr Erfolg brachte.
Die Startposition wechselt nach jeder Runde zwischen den beiden Maphälften. Da Objekte auf der Karte nicht gleichmäßig verteilt sind, sind die Gegebenheiten auf jeder Hälfte leicht anders und bieten - je nach Waffenausstattung - Vor- oder Nachteile. Das Spiel gibt uns das Loadout vor, die Ausstattung wechselt alle zwei Runden. Beide Teams verfügen stets über dieselben Wummen. Mal ballern wir mit der Schrotflinte umher, mal snipern wir mit einem Scharfschützengewehr, mal verfügen wir über einen Raketenwerfer, natürlich mit begrenzter Munition. Außerdem haben wir stets einige Granaten dabei. Die Lebensenergie regeneriert sich nicht, was ebenfalls für Reiz sorgt.
Wird in den 40 Sekunden niemand getötet, erscheint eine Flagge in der Mitte der Karte. Wer nun den Flaggenpunkt einnimmt und drei Sekunden hält, verdient sich den Punkt für diese Runde. Schafft es kein Team die Flagge zu verteidigen, gewinnt das Team mit der höchsten Gesundheit. Wer als erstes sechs Punkte ergattert, gewinnt das Match.
Spaßgranate
Wie eingangs erwähnt, hatten wir mit Gunfight von allen ausprobierten Multiplayer-Modi von Call of Duty: Modern Warfare am meisten Spaß. Da die Maps in dem 2-vs-2-Modus so kompakt sind, hat man sich das jeweilige Kartenlayout in Nullkommanix eingeprägt, was taktische Überlegungen vereinfacht. Absprachen sind in Zweierteams natürlich unkompliziert und in Gunfight ohnehin sinnvoll, etwa wenn man Gegner ablenken oder ihnen eine Falle stellen möchte. Auch kommt es in Gunfight sehr häufig zu 1-vs-1- oder 2-vs-1-Situationen, was für ungemein viel Nervenkitzel sorgt. Durch die Zeitbegrenzung haben Spieler überdies viele Erfolgserlebnisse oder können Enttäuschungen sofort wieder ausbügeln.
Die drei Maps King, Pine und Stack könnt ihr euch auf dem Twitch-Kanal von Call of Duty im Livestream anschauen oder die Gameplay-Szenen jederzeit abrufen. Gunfight ist wie erwähnt nur einer von mehreren Mehrspielermodi (es gib Gerüchte zu einem Battle-Royale-Modus) in Modern Warfare und stellt nur einen Bruchteil des gesamten Mehrspielererlebnisses dar, das am 1. August hier enthüllt wird - unbedingt vormerken. Modern Warfare bietet eine einheitliche narrative Erfahrung und Progression über Kampagnen, Multiplayer und Koop, das neue Call of Duty erscheint am 25. Oktober 2019 für PC, PS4 und Xbox One.
Was haltet ihr vom 2-vs-2-Modus Gunfight, habt ihr Lust auf die rasanten Gefechte auf kompakten Karten? Wir sind gespannt auf eure Kommentare!
