CoD: Black Ops 6 - Die Kampagne landet im Test einen unerwarteten Volltreffer!
Test
Mit Black Ops 6 zeigt Treyarch: Eine Call-of-Duty-Kampagne ist immer noch für Überraschungen gut, wenn man sie nicht stiefmütterlich behandelt!
Keines dieser Elemente krempelt für sich genommen das ganze Gameplay um, aber die vielen Mechaniken, so simpel sie auch sind, geben trotzdem fast jeder Mission ihren eigenen Spin. Streng lineare Schießbuden-Levels sind die Ausnahme, und dass wir so etwas mal ausgerechnet über ein Call of Duty sagen können, hätten wir beim besten Willen nicht erwartet.
Guns, Guns, Guns!
Vermutlich fallt ihr jetzt trotzdem nicht vom Stuhl, wenn wir euch verraten, dass auch im neuen Teil der Shooter-Reihe auch wieder ausgiebig, nun ja, geshooted wird. Hier glänzt Black Ops 6 wie seine Vorgänger mit tollem Gunplay: Der Waffenschrank ist mit konventionellen Schießeisen gefüllt, die aber alle ordentlich Dampf haben, sich klasse anhören und wuchtig animiert sind.
Auf Hitmarker wird in der Kampagne verzichtet, deshalb verlassen wir uns ganz aufs gelungene Trefferfeedback, um unsere Abschüsse zu bestätigen. Das Highlight ist der Sound bei Volltreffern, der nicht nur schallgedämpfte Kills in den Schleichmissionen aufwertet.
Flotte Moves im Kugelhagel
Im Fokus des Marketings stand dieses Jahr allerdings eh ein anderes Feature: Omnimovement. Das bedeutet, dass wir nun in alle Richtungen sprinten, rutschen und hechten können, und es macht Multiplayer-Matches noch schneller und chaotischer, als sie es ohnehin schon waren.
In der Kampagne ist das Rutschen deutlich nützlicher als der Hechtsprung, weil wir damit schneller wieder schussbereit sind und fix hinter einer hüfthohen Deckung verschwinden können.
Wie Max Payne auf die Gegner zufliegen fühlt sich cool an, keine Frage - vor allem, wenn wir uns vorher eine Zeitlupen-Spritze reindrücken. Aber wir liegen dann auch erstmal auf dem Boden und geben eine riesige Trefferfläche ab. Außerdem sind die Waffen in der Luft arg unpräzise, meistens kann man sich das Movement also sparen.
Mehr als nur ein Shooter-Snack
Nicht gespart hat Treyarch dafür beim Umfang des Singleplayers, und das ist in diesem Jahr wohl die größte Überraschung: Wir haben für einen Durchgang mit Nebenkram und optionalen Dialogen knapp neun Stunden gebraucht, was ein neuer Rekord für die Reihe sein dürfte.
Dank freischaltbarer Visitenkarten für den Multiplayer und der unterschiedlichen Wege, manche Missionen zu bestreiten, haben wir auch in einem zweiten Durchgang noch genauso viel Spaß. Die kaufbaren Perks, mit denen wir unsere Figur zwischen den Levels stärker und vielseitiger machen, tun ihr Übriges.
Vier Jahre sind vergangen seit dem letzten Black Ops, und wenn die Kampagne von Teil 6 eines beweist, dann das: Die Entwickler von Call of Duty sind immer noch in der Lage, ein fettes Drei-Gänge-Menü abzuliefern. Man muss ihnen nur genug Zeit zum Kochen geben.
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Call of Duty: Black Ops 6 ist seit dem 25. Oktober für PC (Steam, Battle.Net und Microsoft-Store), PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series erhältlich. Auf dem PC ist die Standard-Edition Teil des PC Game Pass, auf der Xbox ist sie im Game Pass Ultimate enthalten. Transparenzhinweis: Für diesen Test wurde uns die Battle.Net-Version von Black Ops 6 von Activision bereitgestellt.
