Nach dem Debakel aus dem Vorjahr mussten die diesjährigen Entwickler auch einiges wettmachen. Black Ops 6 meldet sich daher mit einem klassischen Zombie-Modus zurück. Wir haben uns durch unzählige Zombies geballert und bringen frohe Kunde.
Aaahh!!! Zombie
Jetzt aber mal ab ins Gefecht und rein in die Zombie-Massen. Spieler der alten Schule werden sich sofort zurechtfinden. Call of Duty: Black Ops 6 (jetzt kaufen 19,99 € ) bringt einen Zombie-Modus, der sich anfühlt wie eh und je.
In unseren Sessions haben wir uns immer wieder bei einer Mischung aus entspannter Plauderei und stressigen Momenten auf höchstem Niveau erwischt. Obwohl wir meist wussten, was uns in der nächsten Welle erwartet, gab es immer neue Überraschungen oder Herausforderungen. Auch wenn das größtenteils die eigenen Team-Mitglieder waren. Stirbt ein Spieler, ist das natürlich ein Verlust. Der ist aber nur temporär. Nach der Welle kehrt er von den Toten zurück.
Quelle: Activision Blizzard
Spätestens ab Stufe 20 beginnt ein Wechselbad der Gefühle und die Entspannungsphase nach dem Überlebenskampf wirkt sehr belohnend. Black Ops 6 bedient sich hier simpler Methoden, doch die sind nicht nur spaßig, sondern auch gut umgesetzt.
Ostereier, überall!
Was ebenso wenig fehlen darf wie die immer wiederkehrenden Mangler und Scheusale, sind eine Menge Easter Eggs und Geheimnisse. Traditionell verrät uns das Spiel nicht, wie wir die finden. So müssen wir in Liberty Falls die Zugangsdaten zu dem Safe über einige Umwege finden.
Wollen wir die Wunderwaffe zusammenbauen, müssen wir erst einmal seine Teile finden. Selbst wenn wir die Main-Quest beenden wollen, müssen wir erst einmal herausfinden, wie das überhaupt geht. Ansonsten kämpfen wir uns nur stumpf von einer Runde in die nächste. Das muss aber auch sein. Schließlich winken am Ende wertvolle Belohnungen.
Quelle: Activision Blizzard
An der Stelle verraten wir nicht, wo einzelne Objekte zu finden sind. Das darf jeder selbst herausfinden. So viel sei gesagt: Viele Dinge sind akribisch versteckt. Unfair sind die Verstecke aber nie. Geht also mit offenen Augen durch die Straßen und Gebäude.
Ähnliches gilt auch für Terminus. Hier ist alles noch ein Ticken kniffliger und deutlich länger. Dafür kann an einigen Punkten abgekürzt werden und das Ende ist so episch, wie es nur geht.
Apropos Enden: Die Karten könnt ihr übrigens genauso wie in Cold War auf zwei Weisen verlassen. Entweder geht euer ganzes Team zu Boden und ihr werdet von Zombies gefressen oder euch gelingt die Exfiltration. Hierfür müsst ihr in einer kurzen Zeit das Gebiet von Zombies befreien und zu einem Helikopter eilen.
Für jeden ist etwas dabei
Doch egal, ob man sich für die Geschichten rings um Richthofen und die geheimen Experimente interessiert oder einfach nur ein paar Untote wegballern möchte - der Zombie-Modus aus Black Ops 6 macht Spaß! Wir empfehlen jedoch, in einer größeren Runde mit Freunden zu spielen. Je größer das Team, desto mehr Spaß hatten wir.
Das Gameplay geht sauber von der Hand, egal ob mit Maus, Tastatur oder Controller. Die exklusiven Zombie-Skins für die Waffen sind gewohnt chic und verschiedene Waffen auszuprobieren und sie später zu punchen, lohnt immer wieder.
Liberty Falls eignet sich als Einstieg gleichermaßen für Neulinge wie auch Veteranen. Terminus verlangt schon etwas mehr Erfahrung und auch Treffsicherheit ab.
Leider merken wir nun aber bereits nach etwa einer Woche, dass der Modus recht schnell eintönig zu werden droht. Das ist nur logisch, man spielt nun mal immer und immer wieder gegen dieselben Zombie-Wellen. Treyarch versprach bereits, in den kommenden Monaten weitere Maps einzuführen und die Geschichte weiterzuerzählen.
Wir sind guter Dinge, dass Treyarch das problemlos hinbekommt und den Zombie-Modus zu alter Stärke führt. Wer Call of Duty sonst nur für die Kampagne oder den Multiplayer holt, sollte zumindest einen oder zwei Blicke auf den Modus werfen. Hier kommt das Beste aus beiden Welten zusammen. Nur ohne Matchmaking-Probleme und mit weniger Cutscenes.
