Call of Duty: Black Ops 6 - Endlich wieder gehörig Zombies fetzen!

Test Tobias Meyer
Mangler in Liberty Falls
Quelle: Activision Blizzard

Nach dem Debakel aus dem Vorjahr mussten die diesjährigen Entwickler auch einiges wettmachen. Black Ops 6 meldet sich daher mit einem klassischen Zombie-Modus zurück. Wir haben uns durch unzählige Zombies geballert und bringen frohe Kunde.

Black Ops - dieser Name steht für Zombies. In der Vergangenheit bekamen auch einige andere Titel der Call-of-Duty-Reihe einen apokalyptischen Modus verpasst. Doch Treyarch galt immer als Garant für Qualität.

Das Prinzip des Zombie-Modus ist recht flott erklärt. Ihr begebt euch allein oder in einem Team aus bis zu vier Personen auf eine Zombie-verseuchte Karte. Anfangs kommen noch wenige Zombies auf euch zu. Sind die aus dem Weg geräumt, werden sie immer mehr, stärker und vielseitiger. Ein klassisches Horde-System eben.

Jeder Zombie wirft dabei etwas Geld und seltener Bauteile oder auch temporäre Power-Ups ab. Die Kohle wird dann in neue Waffen, Wege oder weitere, permanente Power-Ups investiert. Im Grunde gibt es wenige Optionen, die Ausrüstung zu optimieren, dafür kann man seinen Charakter in jedem Durchlauf hervorragend an seinen Spielstil anpassen.

Neben Individualisierung spielt besonders das Teamplay eine große Rolle. Der Zombie-Modus mutierte in der Vergangenheit regelmäßig zum taktischen PvE-Erlebnis. Genau dieses Gefühl bringt Black Ops 6 zurück.

West Virginia, Mountain Mama

Unser erster Weg führte uns in das eigentlich beschauliche Städtchen Liberty Falls. Bevor wir jedoch nach West Virginia reisen dürfen, sehen wir nach all den Jahren Dr. Richthofen wieder. Der wird von schrecklichen Albträumen verfolgt und fordert die sofortige Abriegelung Liberty Falls.

Die Stadt sieht aus, als wären die Bewohner unmittelbar geflohen. Sie ließen alles stehen und liegen, um die Stadt zu verlassen. Rasch brach wohl Chaos aus. Überall sehen wir Rauch, Brände, Stacheldraht und ein paar wenige menschliche Überreste.

Zombie-Angriff Quelle: Activision Blizzard Auch wenn die älteren Black-Ops-Zombie-Modi etwas mehr schaurige Gruselatmosphäre boten, gefiel uns Liberty Falls ausgezeichnet. Eben, weil die Stadt authentisch ausschaut. Es gibt viele große und kleine Gassen, durch die man die Zombies lotsen kann, und der Aufbau ist logisch.

Sei es die Kirche mit Friedhof auf dem Berg, eine Bank im Zentrum oder eine Bowling-Bahn am Rand. So können wir uns eine Stadt vorstellen.

Geheime Machenschaften im Ozean

Wer es dann doch etwas düsterer mag, der reist in die philippinische See zum Terminus-Island-Komplex. Statt des (einst) friedlichen Vorstadt-Flairs erwartet uns hier ein Ausbruchs-Szenario. Der ehemalige Außenposten der CIA wird in der Nacht von Zombies überlaufen. Wir schalten einige Stromgeneratoren an, müssen sie verteidigen und schon geht der Kampf gegen die Untoten in die nächste Runde.

Die Festung besteht aus mehreren Ebenen, die über Umwege miteinander verbunden werden können. Anfangs kämpfen wir uns durch einen Untergrundtrakt zum geheimen Labor, später können wir mit ausreichend Geld einen Aufzug aktivieren. Wie es sich für eine Insel gehört, ist Terminus übersät von Wasserwegen, die ebenso taktisch genutzt werden können.

Zombie-Trupp posiert Quelle: Activision Blizzard Abgesehen von Optik, Aufbau und Geschichte, spielen sich beide Karten ziemlich gleich. Wir rennen ständig im Kreis, ballern eine Zombie-Welle nach der anderen Weg und versuchen, genug Kohle zu sammeln, um unsere Waffen zu punchen - also ihnen ein Upgrade zu verpassen. Doch der Teufel steckt im Detail.

Wisst ihr noch, damals?

Der Black-Ops-6-Zombie-Modus orientiert sich so sehr an "den guten, alten Zeiten", dass man schon im Menü das Gefühl bekommt, Cold War gestartet zu haben. Bevor wir die Karte wählen, zeigt sich schon ein erstes, neues Feature: Wir können unsere Durchgänge speichern und später fortsetzen. Das betrifft zwar nur den Solo-Modus, es ist aber ein gutes Entgegenkommen. Eine solche ausgiebige Zombie-Runde kann gerne mal einige Stunden dauern.

Karte ausgesucht, Waffe im Anschlag und Kaugummis für die Automaten ausgepickt. Jetzt fehlt nur noch die ... Augmentierung. Das neue Feature lässt euch besondere Fähigkeiten weiterentwickeln. Die Dinger unterteilen sich in Extra-Colas, Muni-Mods und Feldaufrüstungen.

Bildergalerie

Die Augmentierungen werden Stück für Stück freigeschaltet, haben dafür aber auch kräftige Effekte. So können Muni-Mods etwa mehr Schaden anrichten, länger anhalten oder auch Boss-Gegner beeinflussen. Jugger-Nog richtet dafür mehr Schaden an, je weniger Gesundheit wir haben oder betäubt Gegner, wenn unsere Panzerung bricht.

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