Call of Duty Blackout-Beta: Geschmacksfragen und Fazit
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Wir haben die Beta des neuen Blackout-Modus von Call of Duty: Black OPs4 gespielt und schildern neben Tipps auch unsere Eindrücke zum Battle Royale-Modus.
Battle Royale - nicht für jedermann
Kurz vor Abschluss unserer Betrachtung der Blackout-Beta wenden wir uns noch kurz der Frage zu, für wen das Spielprinzip von Blackout oder auch einem anderen Battle Royale-Titel geeignet ist. Denn eines ist klar: Übersteht man die ersten Minuten und befindet sich unter den letzten 20 bis 25 Spielern, dann dürfte der Spielmodus jeden fesseln, der mit Ego-Shootern halbwegs etwas anfangen kann.
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Je näher man an die Top 10 heranrückt, umso mehr steigt die Motivation, selbst nach seinem eigenen Ableben noch im Spiel zu bleiben und zuzuschauen, wer am Ende gewinnt. Doch ein Battle Royale-Spiel kann auch extrem frustrierend sein. So passierte es uns mehrfach, dass wir erst kurz im Spiel waren und schon von einem Gegner erwischt wurden - das Warten auf den Spielbeginn war also für die Katz.
Auch kam es vor, dass wie zwar eine ganze Weile überlebten, aber keine Menschenseele trafen, bis wir aus dem Nichts von einem Sniper erwischt wurden. Es kann durchaus passieren, dass ihr in zehn Runden des Blackoutmodus jeweils pro Match drei bis vier Minuten nur mit Warten bis zum Wingsuit-Absprung verbringt und pro Partie im Schnitt keine zwei Minuten auf der Map herumlauft. Das Verhältnis zwischen Warten und Action kann also sehr unausgewogen sein. In einem der üblichen Multiplayermodi eines Shooters ist dank Respawns - vor allem bei der Call of Duty-Reihe mit ihren eher kleinen Maps und schnellem Gameplay - in der Regel wiederum ständige Action für zehn Minuten oder mehr garantiert. Wer ungerne wartet und auch keinen Spaß daran hat, nach seinem Ausscheiden den Rest der Partie zu verfolgen, sollte also zunächst ausprobieren, ob ein Battle Royale-Modus ihm überhaupt liegt.
Blackout-Beta: Fazit
Unser Fazit der Blackout-Beta ist positiv, zumindest wenn man zu der Sorte Spieler gehört, denen das Spielprinzip Battle-Royale zusagt. Bugs oder auffällige Balancingfehler haben wir bei der Xbox-Beta von Blackout nicht wahrgenommen. Für die PC-Version arbeitet Treyarch an einigen Bugs - der PC als Plattform ist logischerweise für Bugs anfälliger als eine Konsole, da die Hardware der Spieler sich stark unterscheiden kann.
Quelle: Screenshot Xbox Beta Antonio Funes
Oberhalb des Gewehres lässt sich leicht blau und nebelartig schimmernd, die Barriere erkennen die sich nähert.
Das Waffenfeedback ist wie bei Call of Duty gewohnt gut und simpel, so dass man einen schnellen Einstieg findet. Die Verteilung der Waffen und Items auf der Map erschienen uns stets fair. Überlebt man die ersten Minuten einer Runde, kommt eine greifbare Spannung auf, und je kleiner die sichere Zone wird, desto häufiger schreckt man durch Geräusche auf, die ein Gegner von sich gibt, den man bisher nicht erspähen konnte. Was die Grafik betrifft, so reiht sich auch Blackout in die typische Call of Duty-Optik ein und ist kein Augenschmaus wie etwa Battlefield 5.
Die Grafik ist aber auf jeden Fall stimmig sowie lebending und zudem meist fein aufgelöst, so dass man Gegner gut erkennen kann - trotz mancher matschigen Texturen. Die Wartezeit bis eine Runde beginnt, war in der Beta völlig in Ordnung für ein Battle Royale-Spiel: In der Regel warteten wir maximal 30 Sekunden, bis wir in die Wartezone kamen und weitere 40 bis 50 Sekunden, bis wir im Helikopter saßen. Wünschenswert wäre es allerdings, wenn die Wartezone wegfallen würde und man direkt von der Lobby zum Absprung gelangen könnte - wir wissen allerdings nicht genau, ob die Wartezone vielleicht technisch erforderlich ist und die eigentliche Lobby darstellt, in der zunächst ein Minimum an Spielern gesammelt und dann noch auf weitere Spieler gewartet wird. Alles in allem macht der Blackout-Modus schon jetzt in der Beta-Phase, etwa dreieihalb Wochen vor dem Release von Call of Duty: Black Ops 4, den Eindruck, eine echte Konkurrenz zu anderen Battle Royale-Spielen wie Fortnite oder PUBG werden zu können.
