Call of Duty Blackout-Beta: Taktiken und Tipps zum Überleben
Special
Wir haben die Beta des neuen Blackout-Modus von Call of Duty: Black OPs4 gespielt und schildern neben Tipps auch unsere Eindrücke zum Battle Royale-Modus.
Allgemeine Taktiken
Um möglichst lange zu überleben gibt es mehrere Taktiken - wir haben zunächst drei Grundtaktikten mit ihren Vor- und Nachteilen für euch zusammengefasst. Im nächsten Kapitel folgen wertvolle Tipps rund um den Überlebenskampf. Unsere drei Grundtaktiken lauten Verstecken, Offensive und Snipen.
In diesem Artikel
Verstecken: ihr könnt euch stets ein Haus oder etwas Ähnliches suchen, in dem ihr euch versteckt. Wichtig dabei: Türe schließen! Falls jemand das Haus betritt, tappt er in die Falle - optimal wäre es dabei, wenn ihr eine Sprengfalle finden konntet und diese an der Türe anbringt.
Zwei Nachteile hat diese Taktik aber: Zum einen müsst ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit immer wieder ein neues Haus suchen, da sich der sichere Bereich des Spielfeldes ändert. Zum anderen habt ihr aus dem Haus heraus auch keine gute Übersicht auf das Spielgeschehen, da ihr in der Regel nur zu einer Seite hin ein ständiges Blickfeld habt.
Offensive: Manch ein Spieler geht sehr offensiv vor und jagt geradezu seine Gegner. Wer von sich selbst überzeugt ist, der kann mit dieser Taktik durchaus sehr weit kommen. Vor allem zu Beginn einer Partie kann man bewusst dort starten, wo auch schon andere Spieler gelandet sind, um direkt zu Beginn mehrere Kontrahenten auszuschalten.
Quelle: Screenshot Xbox Beta Antonio Funes
Der Aussichtsturm ist verlockend als Snipernest, man ist wäre bei einer Flucht aber recht offen.
Ein Nachteil ist aber, dass ihr mit der offensiven Vorgehensweise ständig in Bewegung seid, und je mehr man unterwegs ist, desto höher ist die Gefahr, von einem versteckten Gegner entdeckt zu werden oder einem verschanzten Gegner direkt vor die Flinte zu laufen.
Snipen: Eine beliebte Option ist das Lauern auf Gegner von einer erhöhten Position aus. Bei Blackout gibt es auch einige hohe Gebäude, Bergrücken sowie auch Silos und Türme, die sich erklimmen lassen. Auf diese Weise kann man die Umgebung gut beobachten und, vorausgesetzt ihr habt ein passendes Gewehr gefunden, Gegner ausschalten, bevor sie überhaupt wissen, von woher der Schuss kam. Natürlich hat diese Taktik aber auch Nachteile. In einer erhöhten Position seid ihr auch häufig selber leicht zu erkennen und zu treffen, wenn ein Gegner euch zuerst bemerkt. Auch das durch einen Kreiskollaps erzwungene Verlassen der Position kann zum Problem werden, da ihr hektisch euren Verschlag aufgeben müsst und - sofern ihr die Taktik beibehalten wollt - eine neuen geeigneten Ort suchen müsst.
Tipps zum Blackout-Modus
Die Herangehensweise an den Blackout-Modus kann völlig unterschiedlich sein und hängt sehr von euren Vorlieben ab, was das Gameplay betrifft. Drei gängige Taktiken haben wir ja soeben schon vorgestellt - wir haben aber einige Tipps für euch parat, die ihr unabhängig von der Taktik beachten solltet.
Zu Beginn Looten: Auch wenn es vielleicht banal klingt, aber: Gerade zum Start der Partie ist es wichtig, schnell zu Looten - also Gegenstände zu finden und zu horten.
Quelle: Screenshot Xbox Beta Antonio Funes
Ein Blick ins Inventar: Die Waffe ist voll ausgestattet, dank Rucksack sind noch vier Slots frei.
Wer nach zwei Minuten noch immer lediglich mit einer Pistole ausgestattet ist, wird es im Laufe der Runde schwer haben, anderen Spielern Paroli zu bieten. Sehr hilfreich ist es auch, frühzeitig einen Rucksack zu finden, denn dieser erweitert das Inventar. Als Waffen (zwei Stück könnt ihr mit Euch führen) solltet ihr eine für die Nah- und eine für die Ferndistanz wählen, sofern Eure persönliche Gameplay-Vorliebe nicht etwas völlig anderes vorsieht.
Türen schließen: In Gebäuden finden sich zahlreiche Items. Ihr solltet aber darauf achten, möglichst unerkannt vorzugehen. Man kann zwar durch Fenster springen, doch diese sind bei Blackout stets geschlossen, so dass die zerberstenden Scheiben Lärm erzeugen. Zudem ist ein zerstörtes Fenster auch ein Zeichen für die anderen Spieler, dass sich möglicherweise jemand im Gebäude aufhält oder kein Loot mehr vorhanden ist. Betretet also ein Haus lieber durch eine Tür, die ihr auch wieder hinter euch verschließt. Sollte ein Gegner hinzukommen, werdet ihr ihn hören und könnt ihn recht wahrscheinlich überraschen. Eine geöffnete Tür aber ist - vor allem zu Beginn der Runde - geradezu eine Einladung für eure Gegner, sich ins Haus zu schleichen und euch zu erledigen, während ihr nichtsahnend gerade ein paar Rauchgranaten oder ein Medikit einsammeln wollt, oder vor dem Haus zu warten, bis ihr wieder herauskommt.
Quelle: Screenshot Xbox Beta Antonio Funes
Hier könnten wir einen Gegner aus der Ferne überraschen, denn das Quad vor dem Haus deutet darauf hin, dass ein Plünderer nur Zwischenstation macht.
Ebenso solltet ihr die Tür auch nach Verlassen eines Gebäudes schließen - denn Gegner denken dann fälschlicherweise, dass es im Haus noch etwas zu holen gibt und verlieren bei der erfolglosen Suche wertvolle Zeit.
Deckung beim Laufen nutzen: Vor allem dann, wenn ihr außerhalb des sicheren Bereiches seid und die Barriere in eurem Rücken bereits unweigerlich immer näher kommt, müsst ihr euch schnell in das sichere Areal begeben. Hierbei ist es wichtig, alle möglichen Deckungen zu nutzen. Denn immer wieder lauern Gegner an Punkten, an denen sie auch größere Bereiche der Map eine gute Sicht haben. Geht also an größeren Gebäuden entlang, nutzt Maisfelder zur Deckung und achtet bei hügeligem Gebiet darauf, dass ihr quasi im Schatten des Hügels entlanglauft, also am Hang und nicht auf dem Rücken des Hügels. Beim Überqueren von Flüssen kann es clever sein, zu schwimmen anstatt eine Brücke zu nutzen, die möglicherweise beobachtet wird. Je mehr mindestens mannshohes Gelände seitlich von euch liegt, desto besser seid ihr sichtgeschützt. Achtet auch auf Felsen, Bäume und Büsche, um euch gegebenenfalls schnell hinter eine richtige Deckung zu laufen, falls auf euch geschossen wird.
Ohren gespitzt: Gegner und auch Fahrzeuge, die von den Spielern genutzt werden können, sind klar zu hören. Auch die Richtung ist per Kopfhörer oder auf einer Surroundanlage gut auszumachen. Achtet also stets auf die Geräusche - selbst wenn ihr lediglich auf dem Weg zur sicheren Zone aus der Ferne ein paar Schüsse hört: Ihr könnt dann bewusst einen Bogen um den Ort machen, von dem die Schüsse hergekommen sind - oder aber auch, falls ihr eher offensiv spielt, gezielt dorthin gehen.
