Intel Xeon E3-1230v3 vs. Core i5-3570k: Test-Setting für unsere Benchmarks; Ergebnisse der Benchmarktools

Special Antonio Funes
Unigine Heaven Benchmark
Quelle: Unigine

Wir haben die CPUs Intel Core i5-3570k (Sockel 1155) und Intel Xeon E3-1230v3 (Sockel 1150) mit einigen Games und Benchmarks getestet - lohnt sich der Umstieg vom älteren Core i5 auf den moderneren Xeon?

Test-Setting

Wir haben mit unserem Test-PC einige Benchmark-Tool sowie Spiele getestet, zunächst mit dem Intel Core i5-3570k für den Sockel 1155 mit einem Mainboard, das den Z77-Chipsatz besitzt - dies oder auch ein nicht gut übertaktbarer Core i5-3470 ist recht typisch für Gamer, die in den letzten 10 bis 20 Monaten einen PC neu zusammenstellten. Wir haben aber auf eine Übertaktung verzichtet, auch wenn die Kombination mit einem Z77-Mainbaord zum Übertakten prädestiniert ist. Dies bedeutet: der Core i5-3570k lief mit 3,4 Gigahertz mit einem Turbo-Takt von 3,8 Gigahertz. Danach testeten wir mit einem Intel Xeon E3-1230v3 auf einem Mainboard mit dem H87-Chipsatz. Der Standardtakt beträgt 3,3 Gigahertz, der Turbo bei 3,7 Gigahertz. Vom Takt her müsste der Xeon also theoretisch sogar langsamer sein.

Allerdings zeigen die Erfahrungen mit Sockel 1150-CPUs, dass sie bei weniger Takt schon die Leistung der Sockel 1155-Prozessoren erreichen. Die restliche Hardware für unseren Test war ansonsten identisch: als Grafikkarte dient eine AMD Radeon 7950 Boost, die vergleichbar ist mit einer AMD R9 270X, Nvidia GTX 670 oder Nvidia GTX 760 - also einer aktuellen guten Mittelklasse-Grafikkarte, die vor ein bis zwei Jahren sogar eher in der Oberklasse anzusiedeln war. Eine solche Kombination haben sehr viele User, die zu einem Intel Core i5 für den Sockel 1155 griffen. Wir verwenden zudem 16 Gigabyte Arbeitsspeicher (DDR3-1600), als Laufwerke dienen eine Samsung SSD 830, auf der Windows 7 und die Benchmarktools installiert sind, sowie eine moderne SATA3-Festplatte mit 7200 Umdrehungen pro Minute für die Spiele.

Benchmark-Tools: Ergebnisse

3DMark11 Quelle: Archiv 3DMark11
Zunächst wollen wir uns die Ergebnisse von Benchmark-Tools ansehen - bildlich dargestellt sehr ihr diese bereits oben in der Grafik. Die grafiklastigen Benchmarks zeigen hierbei einen kleinen Vorsprung für den Xeon E3-1230v3. In 3DMark 11 ergibt sich im Standard-Test (Einstellung Performance, Auflösung 1280x768) eine Steigerung von etwa vier Prozent, Bei der Punkte-Werte von Unigine Heaven in der Extreme-Einstellung sind es sieben Prozent, der FPS-Wert liegt 13,3 Prozent höher als beim Core i5-3570k. Call of Pripyat zeigt bei Medium-Details nur wenig mehr als zwei Prozent Unterschied. Bei minimalen Einstellungen, bei denen die Grafikkarte nicht mehr bremst, sind es allerdings direkt 28 Prozent Leistungsplus für den Xeon E3-1230v3. Ebenfalls eine große Steigerung sehen wir beim CPU-Test von Cinebench, der die Fähigkeiten des Xeons voll nutzt und auf etwa 42 Prozent mehr Leistung als beim Core i5-3570k kommt - wird hingehen nur einer der Kerne (CPU-Test Singlecore) genutzt, sind es noch 11 Prozent. Dies zeigt, dass die Haswell-CPUs sehr effizient sind. Denn trotz 0,1 Gigahertz weniger Takt ist die Leistung mit nur einem Kern höher als beim Ivy Bridge Core i5. Der Cinebench-CPU-Test ist allerdings wenig aussagestark, wenn es um Gaming geht, wo die Grafikkarte sehr stark ins Gewicht fällt.

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  4. Seite 4 Intel Xeon E3-1230v3 vs. Core i5-3570k: Ergebnisse der Spiele-Benchmarks
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