Burnout Revenge

Test Andreas Szedlak

Anschnallen, Boost zünden, Verkehr beiseite schieben! Das neue Burnout ist spektakulärer als all seine Vorgänger.

Wenn sich reger Funkenflug und eine ohrenbetäubende Knallorgie paaren, geht entweder gerade ein Jahr zu Ende oder es bricht ein neues "Burnout"-Zeitalter an. Der vierte Teil der Action-Rennserie lockt mit -- im wahrsten Sinne des Wortes -- durchschlagenden Innovationen. Ob diese einen Kauf rechtfertigen? Wir haben's auf unserem VGA-Testparcours überprüft!

UMFANG: Zirka 40 Stunden investieren Durchschnittsspieler, um alle 169 Goldfelgen in der Garage aufstapeln zu können. In den USA, in Europa und in Asien brettert man bis zum Finale mit 77 Karossen über variantenreiche Kurse. Vom Rennboliden mit breiten Schlappen und protzigem Big-Block bis zum Imbisswagen für die Crash-Events ist alles dabei, was Spaß macht.

SPIEL: Wer sich zum ersten Mal hinter das Steuer eines "Burnout"-Flitzers klemmt, freut sich über die vorbildlichen Videos zur Einführung: Jede Spielvariante wird vor dem ersten Start ausführlich erklärt. Am ursprünglichen Spielprinzip der "Burnout"-Reihe hat sich nichts verändert. So füllt sich nach wie vor ein Boost-Balken durch besonders waghalsige Manöver wie Geisterfahrten oder lange Drifts.

Diese Turbo-Anzeige nimmt außerdem immer dann zu, wenn die Reifen die Bodenhaftung verlieren. Das kommt in "Revenge" deutlich häufiger vor als in den Vorgängern, da die neuen Strecken vor Rampen nur so strotzen. Gut so, denn ein aufgeladener Boost ist extrem wichtig, um sich die überaus aggressiven Gegner vom Leib zu halten.

Weitere Neuerung: Limousinen, Pick-ups und Kleintransporter flößen künftig keine Angst mehr ein. Sofern diese auf der eigenen Spur unterwegs sind, kickt man die Vierrad-Schnecken einfach beiseite. Busse, LKW und der Gegenverkehr sind jedoch weiterhin tabu. Im neuen Modus Traffic-Attack darf man umhertuckernde Fahrzeuge sogar als Waffen missbrauchen.

Um das mal auszuprobieren, schnappen wir uns einen kompakten Sportflitzer und rasen auf den Berufsverkehr zu. Mit einem leichten Hüftschwung schieben wir ein Taxi in einen entgegenkommenden Stadtbus. Der so verursachte Seriencrash bringt reichlich Dollars. Nimmt der Zeitbalken rapide ab, können wir das Ende der Zerstörungsfahrt durch fortwährende Crashs hinauszögern. Dieses Prinzip greift auch beim veränderten Road-Rage-Modus, in dem wir uns flugs mehr Zeit verschaffen, wenn wir eine bestimmte Anzahl von Takedowns erreichen.

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