Das war abzusehen: Bevor Ubisofts Waffenbrüder ihren Next-Gen-Dienst antreten, müssen sie noch auf der PlayStation Portable ran.
Für ein Scharfschützengewehr sind die Wehrmacht-Soldaten leichte Beute.
Nachdem Sergeant Matt Baker im PS2-Vorgänger "Earned in Blood" Befehlsempfänger war und Joe Hartsock den Hauptdarsteller gegeben hat, drehen die Entwickler den Spieß in "D-Day" um. Auf der PSP gibt wieder Baker die Kommandos und Hartsock tanzt nach seiner Pfeife.
Fixieren, flankieren, Feuern!
Mit einem Panzerfahrer als Freund hat man im Krieg gut lachen.
Anders als bei der Genrekonkurrenz geht's bei der "Brothers in Arms"-Serie nicht vorrangig um einen flinken Ballerfinger, sondern um Taktik und Strategie. Wollt ihr nicht ins digitale Gras beißen, solltet ihr jeden eurer Schritte im Voraus planen und mit eurem Kameraden zusammenarbeiten. Dem Kumpel gebt ihr auf Knopfdruck Befehle, die er dann auch prompt ausführt.
Der PSP-Genosse gibt aber nicht nur Feuerschutz und sucht sich selbst Deckung, ihr könnt ihn auch hinter MG-42-Stellungen und Mörsern platzieren oder ihm eine Panzerfaust in die Hand drücken. Per Dreieck markiert ihr ein Ziel, und der Kollege feuert dann selbstständig los - so gehört es sich!
Geknackt: Dieser US-Panzer kassierte einen Heck-Volltreffer.
Genau wie die PS2-Vorgänger hat auch "D-Day" ein reichhaltiges Angebot für Mehrspieler. Allerdings kann sich euch nur ein einziger Freund anschließen, der zudem selbst eine "D-Day"-UMD haben muss. Gamesharing gibt's bei "Brothers in Arms" nicht. Insgesamt stehen zwölf Einsätze (sechs deutsche, sechs amerikanische) zur Wahl, die ihr in vier verschiedenen Varianten zocken dürft. Der Missions-Modus gleicht der Einspieler-Kampagne. Im Zeit-Modus eliminiert ihr unter Zeitdruck möglichst viele Angreifer. Gleiches gilt für die Verteidigung, nur dass ihr in diesem Modus nicht gegen die Uhr, sondern gegen immer stärker werdende Angriffswellen spielt.
Die Kampagne stellt die ultimative Herausforderung dar: Hier habt ihr nur ein einziges Leben für alle sechs deutschen beziehungsweise für alle amerikanischen Missionen.
