Kaum Innovationen, aber eine Menge Spaß: Matt Baker und Joe Hartsock gibt’s jetzt auch in klein.
Rot sehen: Leuchten die Kreise über den Schädeln der Feinde rot, sind die Gegner in Angriffsstellung. Geht lieber in Deckung und lasst euren Kameraden angreifen!
Das war abzusehen: Bevor Ubisofts Waffenbrüder ihren Next-Gen-Dienst antreten, müssen sie noch auf der PlayStation Portable ran. Nachdem Sergeant Matt Baker im PS2-Prequel "Earned in Blood” nur Befehlsempfänger war und Joe Hartsock den Hauptdarsteller gab, drehen die Entwickler den Spieß in "D-Day” um. Auf der PSP gibt wieder Baker die Kommandos und Hartsock tanzt nach seiner Pfeife.
Fixieren, flankieren, Feuer!
Land sehen: In einigen Abschnitten stoßt ihr mit anderen Truppen zusammen, die euch zur Hand gehen.
Anders als bei der Genrekonkurrenz geht’s bei der "Brothers in Arms”-Serie nicht vorrangig um einen flinken Ballerfinger, sondern um Taktik und Strategie. Wollt ihr nicht ins digitale Gras beißen, solltet ihr jeden eurer Schritte im Voraus planen und mit eurem Kameraden zusammenarbeiten. Dem Kumpel gebt ihr auf Knopfdruck Befehle, die er dann auch prompt ausführt. Soll Hartsock beispielsweise einen deutschen Kampfverband unter Feuer nehmen, drückt und haltet ihr den Dreieck-Button. Jetzt taucht ein Kommando-Ring auf, mit dem ihr den Feind markiert. Lasst ihr los, sucht Joe anschließend Deckung und nagelt die Gegner fest. Nun habt ihr alle Zeit der Welt, um euch von der Flanke her anzuschleichen und die bösen Deutschen mit ein paar blauen Bohnen zu überraschen. Super!
Der PSP-Genosse gibt aber nicht nur Feuerschutz und sucht Deckung, ihr könnt ihn auch hinter MG-42-Stellungen und Mörsern platzieren oder ihm eine Panzerfaust in die Hand drücken. Per Dreieck markiert ihr ein Ziel, und der Kollege feuert dann selbstständig los -- so soll’s sein.
Stürmen, Kumpel, stürmen!
Blut sehen: Neuerdings könnt ihr euren Kumpel auch hinter MG-Stellungen positionieren.
Genau wie die PS2-Vorgänger hat auch "D-Day” ein reichhaltiges Mehrspieler-Angebot zu bieten. Allerdings kann sich euch nur ein einziger Freund anschließen, der zudem im Besitz einer "D-Day”-UMD sein muss. Gamesharing gibt’s bei "Brothers in Arms” nicht. Ingesamt stehen zwölf Einsätze (sechs deutsche, sechs amerikanische) zur Wahl, die ihr in vier verschiedenen Varianten zocken dürft. Der Missions-Modus gleicht der Einspieler-Kampagne. Im Zeit-Modus eliminiert ihr bei tickender Uhr so viele Angreifer wie möglich.
Gleiches gilt für Verteidigung, nur dass ihr in diesem Modus nicht gegen die Zeit, sondern gegen immer stärker werdende Angriffswellen spielt. Die Kampagne ist die ultimative Herausforderung: Hier habt ihr nur ein Leben für alle sechs deutschen beziehungsweise amerikanischen Missionen.
