Was ist dran, an den nie aussterbenden Gerüchten der Spielewelt? Kann man Aerith in FF7 wirklich wiederbeleben? Ein Handtuch hilft gegen den Ring of Death?
Die Mortal-Kombat-Serie
Gerücht: In den ersten beiden Teilen des Spiels lässt sich Ermac, ein geheimer Ninja, freischalten.
Status: Falsch!
Der alles auslösende Screenshot
Eigentlich steht Ermac für Error Macro, und der Begriff ist in der Statistik der ersten Arcade-Version unter den Charakternamen aufgelistet. Das ließ viele Zocker glauben, dass es sich dabei um einen geheimen, freispielbaren Charakter handelt. Auch im zweiten Teil der Serie dementierten Midway Ermacs Existenz, bauten aber viele kleine witzige Anspielungen auf den angeblichen Geheimcharakter im Spiel ein, da die Ermac-Spekulationen in der Fangemeinde nicht nachließ. Im dritten Teil der Serie schließlich taucht Ermac tatsächlich als Spielfigur auf. Sogar im Kinofilm ist er zu sehen.
Ein kurzer Beitrag über Ermac mit Fatality-Sequenzen, in dem sich auch Producer zur Geschichte des Ninjas äußern.
Gerücht: Es existiert ein Code, der das Blut bei der ersten Mortal-Kombat-Version für den SNES aktiviert.
Status: Falsch!
Splatter gab's auf dem SNES nicht zu sehen.
Nintendo haben das Blut restriktiv aus allen SNES-Modulen dieses Spiels verbannt. Es gab und gibt keinen Code, der die grau-grünen Staubwolken in spritzendes Blut verwandelt. Bei der Ausgabe für den Genesis ist das obligatorische Blut enthalten - weswegen diese Version bei den Fans auch beliebter ist und sich damals besser verkaufte.
Kultig: Die zensierten SNES-Fatalities und die Genesis-Pendants.
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