Killerspiele: Macher des YouTube-Videos im Interview

Special Simon Fistrich

Sein schonungsloses Kritikvideo an der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung über "Killerspiele" hat hohe Wellen geschlagen.

Was sagst du zu der Gegendarstellung der Frontal21-Redaktion?

Die Darstellung von Frontal21 erschöpft sich eigentlich darin, dass die von mir angeführten Differenzierungen als irrelevant, zynisch oder menschenverachtend abgetan werden. Die Ausführungen gehen zum Teil auch an meinen Vorwürfen vorbei. So wird beispielsweise angeführt, dass Doom 3 hätte indiziert werden müssen.

Dabei hatte ich kritisiert, dass im Video der Anschein erweckt wird, dass das Spiel für Jugendliche erhältlich sei. Dass Frontal21 sich aber überhaupt zu dem Video geäußert hat rechne ich der Redaktion positiv an.

Wie war die allgemeine Resonanz? Hast du viel Zuspruch erhalten? Gab es auch direkte Ablehnung aus deinem Umfeld?

Die Reaktionen sind in der Mehrheit positiv. Zum Teil wird kritisiert, dass ich mit dem Video nichts inhaltliches zur Debatte beitrage und die angeführten Fehler nicht zur Rechtfertigung von Videospielen beitragen würden, das war aber auch nicht mein Ziel. In meinem Umfeld hat sich niemand negativ geäußert. Selbst Bekannte, die gewalthaltige Videospiele ablehnen, habe mich zu dem Video beglückwünscht, da sie die Darstellungsweise in dem Medien auch für verfehlt halten.

Matthias, vielen Dank für Deine Zeit!

Übrigens: Matthias arbeitet derzeit einer neuen Version seines Videos. Wir halten Euch diesbezüglich natürlich auf dem Laufenden.

Uns interessiert Eure Meinung zu der Geschichte: Haltet Ihr die Aktion von Matthias für sinnvoll - oder denkt ihr, das bringt soweiso nichts? Nutzt unsere Kommentarfunktion!

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