Sein schonungsloses Kritikvideo an der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung über "Killerspiele" hat hohe Wellen geschlagen.
Matthias, stell Dich unseren Lesern kurz vor. Wie alt bist du und was machst du beruflich?
Ich bin 22 Jahre alt und studiere Rechtswissenschaften an der Universität Bremen.
Dass du was von Spielen verstehst, zeigt das Video ja bereits. Was zockst du denn selber derzeit und welches ist dein Lieblingsspiel?
Seit Jahren spiele ich regelmäßig Enemy Territory, im Moment verbringe ich meine Zeit aber mit Medieval II.
Matthias, dein Video-Bericht hat hohe Wellen geschlagen. Was hat dich dazu gebracht, das Video bei YouTube online zu stellen?
Die Ursache ist eigentlich eine Kette von Enttäuschungen. Die fehlerhaften Berichte über Videospiele an sich sind zwar auch kein Grund zur Freude, aber Fehler passieren eben. Trotzdem hätte ich eine solch hohe Fehlerdichte nicht bei den Öffentlich-Rechtlichen erwartet.
Die nächst größere Enttäuschung war dann die Reaktion der verantwortlichen Redakteure. Anstatt Fehler einzugestehen und in der nächsten Sendung richtig zu stellen werden diese abgestritten und diejenigen, die sich beschwert haben, wurden als Süchtige diffamiert. Die Krone hat dem ganzen dann der Rundfunkrat aufgesetzt, der Panorama eine leitlinienkonforme Berichterstattung attestierte. Der Grund für das Video war also nicht die fehlerhafte Berichterstattung selbst sondern die Art, wie mit dieser umgegangen wird.
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