USK, MA, FSK, PG, wer sieht denn da noch durch? Höchste Zeit für ein Review des weltweiten Jugendschutzes.
Ländervergleich: United Kingdom (England)
Vorbildlich zeigt sich das Vereinigte Königreich (UK), denn hier wird in zwei Instanzen über das Schicksal der Computerspiele entschieden.
Die Entertainment and Leisure Software Publishers Association (ELSPA) vergibt lockere Jahreszahlen von 3, 11, 15 und 18. Sie hat bis 2003 all jene Medien geprüft die von der BBFC vergessen wurden, was bereits ein wenig lächerlich aussah. Seit Einführung von PEGI hat sie allerdings gar keinen Nutzen mehr, was noch ein klein wenig doofer ausschaut.
Jugendschutz-Siegel in England
Das British Board of Film Classification (BBFC) kategorisiert Filme und Spiele in acht Gruppen, abhängig von Gewalt- und Sex-Gehalt. Hierbei wird in die Altersgruppen 0, 3, 12, 15 und 18 gestaffelt.
Besondere Aufmerksamkeit erlangt dabei das PG-Siegel. Das steht für Parental Guidance und deutet darauf hin, dass beim Konsum immer ein Erwachsener anwesend sein sollte, der bei entsprechenden Szenen erklärend eingreifen kann. Wenn dann mal Klärungsbedarf besteht können die Konsumenten immer gleich nachfragen: „Mama, was machen denn die beiden Kaninchen da und warum trägt der eine Hund den anderen Huckepack?“ Zack, Eltern dabei, Frage beantwortet. So sieht Bildungsfernsehen aus!
Einleitung
USK
FSK
BPjM
Östereich und Schweiz
USA
UK
PEGI
Australien
Fazit
