Die Zukunft der Ego-Shooter: Erfahren Sie in der Bestandsaufnahme, welche Titel in den Startlöchern stehen und was Sie erwartet.
Ein Kessel Buntes
Dünsterer und brutaler Vertreter der Comics: The Darkness
Der Ego-Shooter lässt unlängst nicht mehr mit wenigen Worten beschreiben. Der Ballerspaß treibt immer buntere Blüten, die Zahl der Subgenres und derer Vermischungen wächst. Neben dem klassischen, schnellen Duellen im Stile eines Unreal Tournaments bilden Taktik-Shooter wie die Rainbow Six-Reihe eine große Knospe. Reine Multiplayer-Shooter sind genauso herangereift wie frische Werke, die (noch) keine gängige Bezeichnung haben. Wie beispielsweise The Darkness, das als Comic-Umsetzung thematisch in die Gattung Survival-Shooter passt. Doch bietet es unkonventionelle Möglichkeiten, die mit Schießereien wenig am Hut haben.
Egolution oder Evolution?
Incoming: Frontlines: Fuel of War
All diese Entwicklungen werfen Fragen auf. Leidet unter dem Anspruch der steigenden Komplexität und der zunehmenden Möglichkeiten nicht zwangsläufig die Einsteigerfreundlichkeit? Werden am Ende sogar neue Rekruten von der virtuellen Waffe abgehalten, weil sich der Inhalt primär an erfahrene Spieler richtet? Die Gefahr besteht darin, dass der Spielablauf in Zukunft keine erkennbaren Strukturen aufweist, zwar alle Wege offen stehen, doch das Ziel komplett verborgen bleibt. Verlieren wir uns in den spielerischen Optionen und Effektgewittern? Oder bringt uns erst die Freiheit alles zu tun erheblich mehr Spaß? Die Vielfalt muss gewahrt bleiben, die Kurzweiligkeit darf nicht verloren gehen, sie ist aber genauso wenig die einzige Unterhaltungsform.
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