10.000 Euro für ein Videospiel? - Teil 1

Special Felix Kothe

Videospiele für 10.000 Euro? Gibt's nicht. Gibt's doch! Wir begeben uns auf die Suche nach dem heiligen Gral!

10.000 Euro für ein Videospiel? - Teil 1 Auf Videospiele bezogen bedeutet das, dass die Spiele vollständig, deren Verpackung ohne jegliche Macken und dass alle ursprünglichen Beilagen enthalten sind. Sie erinnern sich vielleicht noch an die SNES-Spiele von Nintendo, die immer eine Postkarte für die Club-Mitgliedschaft enthielten – auch auf solche Details wird großer Wert gelegt. Dadurch wird das Sammeln zu einer echten Herausforderung, denn gerade NES-, SNES- oder auch Game-Boy-Software in einem entsprechenden Zustand zu finden, ist schwierig.
Hier kristallisiert sich wieder der Jäger und Sammler im Menschen heraus, denn wer einmal einen Titel gesichtet hat, nach dem er schon lange sucht, wird so ziemlich alles daran setzen, ihn letztendlich in die Finger zu bekommen.

Wie in allen anderen Bereichen gilt auch hier, dass nicht alle Spiele das gleiche Geld kosten. Im Sammlermarkt gelten beinahe die gleichen Regeln wie in der Marktwirtschaft. Hohe Nachfrage bei niedrigem Angebot resultiert in einem hohen Preis – umgekehrt sind Titel, die kaum nachgefragt werden oder in hoher Stückzahl verfügbar sind, nicht sonderlich teuer, selbst wenn sie in einem guten Zustand vorliegen. Die PSone-Hits Tekken 3 oder Metal Gear Solid beispielsweise sind im Normalfall für unter fünf Euro zu bekommen, obwohl sie als Meilensteine ihrer Generation gelten. Selbst NES-Klassiker wie Super Mario Bros. 3 oder The Legend of Zelda sind nur in absoluten Ausnahmefällen teurer als 25 Euro.

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