Snoop Dogg bekommt seinen eigenen Kinofilm. Und während Fans noch rätselten, wer wohl in die ikonischen Chucks des Westcoast-OGs schlüpfen darf, hat Universal die Katze aus dem Sack gelassen!
Manche Biografien entstehen aus dem Nichts, andere schreien geradezu nach einer Verfilmung - insbesondere, wenn es um berühmte Musiker geht - und letzteres trifft sowas von auf Snoop Dogg zu. Universal Pictures hat sich offiziell an ein filmisches Porträt der Westcoast-Ikone gewagt. Dabei geht es nicht nur um Snoop als Rapper, sondern auch um seinen unaufhaltsamen Aufstieg von der Crip-Blockparty zum weltweiten Popkultur-Phänomen. Produziert wird das Ganze übrigens vom Doggfather höchstpersönlich - also keine halbgaren "Was-wäre-wenn"-Momente, sondern echtes Insider-Material straight outta Long Beach.
Worum geht's im Film?
Im Zentrum des Biopics steht natürlich Calvin Broadus Jr. - besser bekannt als Snoop Doggy Dogg - und sein kometenhafter Einstieg ins Rap-Game. Mit seinem unverwechselbaren Flow und der entspannten Attitüde wurde er in den 90ern zur Stimme der Westküste, nicht zuletzt dank seiner engen Zusammenarbeit mit Dr. Dre bei Death Row Records. Der Film soll aber auch zeigen, wie Snoop es geschafft hat, sich über das Rap-Genre hinaus als TV-Star und Unternehmer zu beweisen.
Wer steckt hinter dem Projekt?
Neben Snoop Dogg selbst sind Schwergewichte wie Brian Grazer und Sara Ramaker (Präsidentin von Death Row Pictures) als Produzenten an Bord. Regie führt Craig Brewer, der bereits mit Filmen wie Hustle & Flow und Coming 2 America bewiesen hat, dass er das nötige Gespür für Musik und Subkultur mitbringt. Die Produktion entsteht im Rahmen eines neuen Deals zwischen Death Row Pictures und NBCUniversal.
Und wer wird Snoop Dogg spielen?
Jetzt wird's spannend: Die Rolle des jungen Snoop übernimmt Jonathan Daviss, bekannt aus der Netflix-Serie Outer Banks. Eine mutige Wahl, denn Daviss bringt zwar nicht den typischen Westcoast-Vibe mit, dafür aber schauspielerisches Talent und das nötige Charisma, um sich in Snoops Sneaker zu werfen. Nach Rollen in Do Revenge und Edge of the World dürfte dieser Film sein Durchbruch auf der großen Leinwand werden.
Wie reiht sich der Film in andere Hip-Hop-Biopics ein?
Universal ist übrigens kein Neuling, wenn's um Rap-Biografien geht. Mit 8 Mile (Eminem) und Straight Outta Compton (N.W.A.) hat das Studio zwei der erfolgreichsten Filme dieses Subgenres produziert. Der Snoop-Dogg-Film soll diese Reihe nun fortsetzen - und wenn man dem bisherigen Track Record glauben darf, stehen die Chancen auf einen Volltreffer ziemlich gut.
Wann dürfen wir mit dem Film rechnen?
Ein genaues Release-Datum gibt es zwar noch nicht, doch die Dreharbeiten dürften bald starten. Immerhin hat Snoop gerade erst sein Comeback bei The Voice angekündigt, was Universal bestimmt PR-technisch zu nutzen weiß. Eines ist jetzt schon klar: Wenn der Doggfather ins Kino kommt, wird es garantiert nicht langweilig.
