Borderlands 4 stellt sich uns im Test und wir freuen uns, dass Legendaries wieder selten sind und haben Spaß im Koop-Modus des Spiels.
Legendär ist wieder legendär
Die restliche Ausrüstung besteht aus einem Schild, einer Verbesserung, die verschiedene herstellerspezifische Boni bringt, und der obligatorischen Klassen-Mod. Die Items folgen dem gewohnten RPG-Seltenheitsranking von Weiß für gewöhnlich, bis Orange für legendär. Wobei Letztere Items ihrem Namen wieder mehr gerecht werden. Nach der Flut an Legendaries im Vorgänger, bekamen wir diese Items wieder deutlich seltener zu Gesicht. Während unserer gesamten Testphase haben wir weniger als ein Dutzend davon gefunden und die wenigsten davon als zufällige Belohnung.
Neben Ausrüstung sammeln wir beim Looten auch wieder jede Menge Munition ein, um unsere Knarren immer ordentlich mit Blei zu versorgen. Wie viel wir davon mit uns tragen können, lässt sich im Verlauf des Spiels ausbauen. Hier kommen die vorhin schon einmal angesprochenen Marken zum Einsatz, die wir uns über verschiedene Aktivitäten in der offenen Spielwelt verdienen. Damit kaufen wir uns nämlich die Speicherdeck-Upgrades, die unsere Tragekapazität der verschiedenen Munitionsarten und von Beute allgemein erhöhen. Das funktioniert diesmal auch sehr bequem, einfach im Menü des Spiels.
Auch für die optische Anpassung von Charakter, Waffen und Fahrzeug müssen wir jetzt nicht mehr spezielle Automaten aufsuchen, sondern nehmen die gewünschten Änderungen einfach im Menü vor. Unseren Kammerjäger statten wir mit alternativen Köpfen und angepassten Farbmustern aus. Beim Fahrzeug haben wir mit der Wahl des Hoverdrives sogar Einfluss auf dessen Fahreigenschaften. Freigeschaltet werden die kosmetischen Optionen vor allem durch Missionen und Herausforderungen.
Quelle: PC Games
Kosmetische Veränderungen an unserem Charakter, Fahrzeug und den Waffen nehmen wir direkt im Spielmenü vor. Freigeschaltet werden die meisten Skins durch Missionen und Herausforderungen.
Mehr Spaß mit Freunden
Koop-Funktionen dürfen auch in Borderlands 4 nicht fehlen, denn seit jeher macht die Lootjagd auch mit Freunden unheimlichen Spaß. Viel zu beanstanden gibt es in der Hinsicht nicht. Lediglich das Fehlen eines Splitscreen-Modus in der PC-Version ist schade. Da wir zum Test bisher auch nur Zugriff auf die PC-Fassung hatten, können wir euch noch keine Details zum Splitscreen auf den Konsolen liefern.
Im Spiel haben wir die volle Kontrolle, mit wem wir zusammenspielen wollen. Stellen wir unsere Sitzung auf lokal, können keine Spieler von außen dazukommen. Alternativ können wir unser Spiel für Freunde, für Einladungen oder komplett öffnen. Dabei haben wir zudem die Auswahl, ob wir Crossplay mit anderen Plattformen zulassen wollen oder nicht.
Quelle: PC Games
Wer nicht alleine ballern will, kann bis zu drei Freunde in seine Partie einladen.
Andere Spieler können sich dann jederzeit in unser Spiel einklinken, egal, wo wir uns gerade in unserer Partie befinden. Das funktioniert einwandfrei und kinderleicht. Damit sich Spieler dann im Spiel auch finden, können wir uns jederzeit zur Position eines anderen Spielers teleportieren.
Mit anderen Spielern steigen aber nicht nur der Spielspaß und der Chaosfaktor, sondern auch die Herausforderung. Schon zu zweit hat uns das Spiel spürbar mehr und vor allem stärkere Gegner entgegengeworfen. Dass da in einer einfachen Gegnergruppe direkt mal drei bis vier Badass-Feinde aufgetaucht sind, war keine Seltenheit.
Und trotzdem hatten wir nicht das Gefühl, dass das Balancing beim Koop irgendwie aus dem Gleichgewicht geraten würde. Auch Spieler mit deutlich unterschiedlichen Stufen können problemlos miteinander spielen, ohne dass es für den einen zu schwer oder für den anderen zu leicht wird. Stattdessen passt das Spiel die Gegner dynamisch jeweils an die Spieler an. So macht Zusammenspiel Spaß. Etwas schade ist nur, dass es die kooperativen Fahrzeuge der Vorgänger nicht mehr gibt, bei denen echte Teamarbeit gefragt war.
Quelle: PC Games
Im Endgame verdienen wir uns Spezialisierungslevel, mit denen wir neue passive Boni aufwerten können.
Willkommen im Endgame
Egal ob allein oder mit Freunden, irgendwann ist die Story durchgespielt. Doch die aufregende Item-Hatz ist damit längst nicht zu Ende. Jetzt startet das Endgame mit vielen neuen Möglichkeiten, sich herauszufordern und immer besseren Loot zu finden. Dazu eröffnen sich uns diverse neue Spielsysteme.
Zum Beispiel werden für unsere Kammerjäger Spezialisierungen freigeschaltet. Dabei handelt es sich um eine Art Paragon-System. Neben den normalen Erfahrungspunkten für Stufenaufstiege sammeln wir nun auch Spezialisierungs-Erfahrung, steigen dabei in einem eigenen Levelsystem auf und verdienen uns Punkte. Die werden auf sieben verschiedene, unendlich ausbaubare Knoten verteilt. Die geben passive Boni wie erhöhte Lebenspunkte, mehr Schaden und so weiter. Dabei schalten wir zusätzliche Spezialisierungsskills frei, von denen bis zu vier aktiv geschaltet werden können.
Für unsere Beute bekommen wir Zugriff auf den Firmware-Transfer. Das sind im Grnude die Set-Boni von Borderlands 4. Haben wir drei Gegenstände mit der gleichen Firmware ausgerüstet, gibt es einen dicken Bonus. Mit dem Transfer können wir nun den Set-Bonus von einem Item auf ein anderes übertragen. Auf diese Weise lässt sich schneller ein passendes Set aus unseren bevorzugten Gegenständen zusammenstellen.
