Der Kampf um die Medaillen hat begonnen! Wir verraten euch, ob das offizielle Spiel zu den Olympischen Sommersspielen 2008 auf Goldkurs liegt.
Highlight einer jeden Olympiade ist unumstritten der direkte Wettkampf mit den Athleten. Beijing 2008 scharrt derer gleich vier vor den heimischen Fernseher, die gemeinsam auf Medaillenjagd gehen. Warum es keine Möglichkeit gibt die vier Sportler individuell zu benennen, weiß allerdings nur Sega. Eine Identifikation mit dem virtuellen Alter-Ego fällt dadurch extrem schwer. Gravierendstes Problem sind jedoch die fehlenden Highscore-Listen. Statt die zehn besten Sportler in einer Hall of Fame zu verewigen, speichert Bejing 2008 lediglich eine mickrige persönliche Bestleistung. Dabei motiviert gerade der Kampf um die größte Weite, die schnellste Zeit oder die beste Punktzahl doch für Wochen und Monate. Der Online-Modus an dem ebenfalls bis zu vier Sportler aus aller Welt teilnehmen und die Bestenlisten sind da nur ein schwacher Trost.
One Moment in Time
Was zeichnet die Olympischen Spiele aus? Sind es nicht die großen gefühlvollen Momente und die gänsehauterzeugende Atmosphäre die Olympia zu einem unvergesslichen Ereignis macht? Die Menschen aus aller Welt atemlos vor dem Fernseher bannt, wenn das 100-Meter-Finale der Männer bevorsteht? Diesen Geist einzufangen gelingt Beijing 2008 leider nur im Ansatz. Mit weniger Disziplinen, dafür aber durchdachterer Steuerung, umfangreichen Bestenlisten und mehr atmosphärischen Details hätte sich Sega einen großen Gefallen getan. Dann hätte die Olympische Flamme auch auf dem PC und Konsolen lichterloh gebrannt!
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