In Battlefield: Bad Company 2 folgt auf jede markerschütternde Explosion mindestens ein Schenkelklopfer. Doch wie schlägt sich der Militär-Shooter gegen Modern Warfare 2?
Battlefield Bad Company 2: Mehr Spieler-Freuden
Quelle: gamekyo.com
Bad Company 2
Liegt die knapp acht Stunden dauernde Story hinter euch, ist noch lange nicht Schicht im Schacht. DICE besinnt sich auf seine langjährige Mehrspieler-Erfahrung und liefert einen ordentlichen Multiplayer-Modus ab. Auf acht großen Karten toben sich bis zu 24 Spieler – in der PC-Version sogar 32 – in vier Modi aus. Besonders Squad-Rush hat es uns angetan: Während mehrere kleine 8-Mann-Squads verschiedene Kisten in die Luft jagen müssen, setzen die Verteidiger alles daran, dies zu verhindern.
Die Destruction 2.0-Engine ermöglicht dabei, dass Kisten auch durch einstürzende Gebäude eliminiert werden können – mal ganz abgesehen vom Fakt, dass die Karten am Ende einer Runde nicht wiederzuerkennen sind. Doof finden wir aber, dass Käufer der limitierten Edition spielrelevante Features bekommen – etwa Bewegungssensoren in Fahrzeugen. Hartz-IV-Empfänger sind hier klar im Nachteil!
Battlefield Bad Company 2: Reiß dich doch zusammen
Quelle: gamekyo.com
Bad Company 2
Das ist das Schönste, das ich je gesehen habe! Diesem Zitat vom Berufs-Pyromanen Haggard können wir uns nicht anschließen. Zwar wurde die Frostbite-Engine noch mal gehörig aufpoliert, trotzdem sieht die Grafik im Vergleich zu Modern Warfare 2 (dt.) mindestens eine Klasse schwächer aus.
Vor allem in den Konsolen-Versionen stören uns Framerate-Einbrüche, Matsch-Texturen und ein tierisches Tearing, welches das Bild bei schnellen Bewegungen zerreißt.
Den Sound nehmen wir anstandslos hin: In wenigen Spielen wumst es so herrlich basslastig wie hier.
