Battlefield Bad Company 2: Test des witzigen Shooters

Test Alexander Wenzel

In Battlefield: Bad Company 2 folgt auf jede markerschütternde Explosion mindestens ein Schenkelklopfer. Doch wie schlägt sich der Militär-Shooter gegen Modern Warfare 2?

Battlefield Bad Company 2: Sei mal destruktiv

Bad Company 2 Quelle: gamekyo.com Bad Company 2 Auch bei der Mission Spielerische Abwechslung hat man anständig an der Spielspaß-Schraube gedreht: Zwar präsentiert sich der Titel im erste Spielviertel fast gänzlich als reiner Shooter, danach vergeht aber kaum eine halbe Stunde ohne adrenalinfördernde Fahrzeug-Sequenzen, packende Scharfschützenpassagen oder ähnliche Auflockerungen.

Eben heizen wir noch mit einem Raketen werfenden Jeep an gähnenden Abgründen vorbei, eine Stunde später geben wir mittels Feldstecher einem Kampfjet Anweisungen, in welcher Reihenfolge er ein Dorf zu einer Mondkraterlandschaft terraformen soll. In solchen Momenten profitiert Bad Company 2 sehr von der Destruction 2.0-Engine. Diese ermöglicht euch, mehr als 90 Prozent der Umgebung in seine Bestandteile zu zerlegen.

Die Zerstörungsorgie sieht dabei nicht nur hübsch aus, sondern hat auch spielerischen Sinn: Wenn zum Beispiel ein ratterndes MG die Straße unpassierbar macht, zückt ihr euren Granatwerfer, visiert die nächste Hausfassade an und schafft euch so eine improvisierte Tür. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass euch keine Deckung auf Dauer Schutz bietet. Das ist das Gelbe vom Kampagnen-Ei.

Was stört uns im Gegenzug? Antwort: Die KI weist teilweise arge Hänger auf. Oft laufen euch die eigenen Kumpanen zielsicher vor die Flinte, mal ignoriert euch ein Gegner, obwohl ihr in Backpfeifenreichweite seid.

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