Battlefield knallt endlich wieder! Wir klären Klassensystem, Karten & Zerstörungssystem in Battlefield 6
Die anderen Klassen wurden behutsamer angepasst. Der Pionier ist etwa wie immer der Mann fürs Grobe mit seiner Panzerfaust. Er ist aber auch der Einzige, der Fahrzeuge mit dem Schweißbrenner wieder zusammenflickt. Der Aufklärer macht es sich auch in Battlefield 6 an stillen Plätzchen gemütlich, von denen er Gegner mit dem Sniper-Gewehr aufs Korn nimmt. Er hat aber auch explosive Gadgets, wie C4 oder gleich eine Sprengstoffdrohne. Obendrauf sollte er aber auch fleißig Gegner mittels Spotting-System markieren.
Quelle: PC Games
Wer das Visier des Scharfschützen aufblitzen sieht, sollte sich schnell in Deckung begeben.
Mit dem Zielfernrohr können auch Fahrzeuge für die Pioniere markiert werden, die dann Lenkraketen starten können. Der Sturmsoldat ist dann schließlich voll für den Angriff ausgelegt. Er hat als spezielles Gadget eine Adrenalinspritze dabei, mit der er für kurze Zeit schneller rennen und besser Gegner hören kann. Obendrauf wird er weniger anfällig gegen Explosivschaden. Außerdem kann er auch eine Leiter mitnehmen, mit der man an höhergelegene Fenster und Ähnliches kommt.
Zusätzlich haben die Klassen auch Skills, die sich mit Punkten im Match freischalten lassen. So kann der Versorger auch zur mobilen Munitionsstation werden.
Die Klassen haben zwar spezifische Gadgets, bei den Waffen lässt man den Spielern aber die Wahl. So wird man wählen können, ob man in Spiele mit festgelegten Waffenklassen einsteigt oder in Playlists, in denen die Grenzen aufgehoben sind. Damit will man allen Vorlieben gerecht werden. Zum Release werden 46 Gadgets und 45 Waffen verfügbar sein. Letztere lassen sich mit zahlreichen Aufsätzen und Visieren anpassen. Übrigens sind Waffen und Gadgets zwar von der Realität inspiriert. Reale Waffenmarken und Namen sucht man allerdings vergeblich auf den Schlachtfeldern.
Kartentricks
Die führen euch quer über den Globus. Neun Karten zum Start sollen für alle Spieler etwas bieten. Da gibt es Stadtkarten in Brooklyn oder Gibraltar, die engen und aufreibenden Häuserkampf liefern. Aber natürlich stecken auch große und weite Maps im Paket, auf denen der komplette Fuhrpark ausgefahren wird. So wird es etwa ein Revival von Operation Firestorm aus Battlefield 3 geben. Unter den 19 Fahrzeugen sind Jets, Helis, Jeeps, und Panzer dabei.
Quelle: PC Games
Der Pionier kann als einziger eine Panzerfaust tragen
Ob man die fahrbaren Untersätze nutzen kann, hängt aber nicht nur von der Kartengröße ab, sondern auch vom Spielmodus. Neben den Battlefield-Klassikern Eroberung, Rush und Durchbruch wird es dieses Mal gleich von Haus aus auch kleinere Dauerbrenner-Modi geben, wie Team-Deathmatch, Vorherrschaft oder King of the Hill.
Leider konnten wir beim Anspielevent nur auf einer der großen Karten eine Runde Eroberung mit allen Fahrzeugen spielen. Den Rest der Zeit waren wir eher auf den engeren Stadtmaps unterwegs. Die Entwickler versichern uns aber, dass sie die Karten mit größtmöglicher Sorgfalt designt haben. Jede Map hat verschiedene Kampfzonen, die Spieler anziehen sollen und in denen dadurch immer was passiert. Auf größeren Maps soll das dafür sorgen, dass sie sinnvoll gefüllt werden.
Bildergalerie
Die Karten werden außerdem für jeden Modus angepasst, sei es mit den Flaggenpunkten oder den Spielbereichen an sich. So soll es immer ein maßgeschneidertes Erlebnis, passend zum Spielmodus sein. Uns ist klar, das klingt erst Mal wie plattes PR-Gewäsch, aber nachdem wir nun selbst mehrere Stunden Battlefield 6 zocken durften, können wir sagen: Die Rechnung scheint aufzugehen.
Die von uns ausprobierten Karten fühlten sich durchweg gut an. Durch wahre Massen an kleinen Details wirken sie lebendig und sind nicht so steril wie noch in Battlefield 2042. Außerdem scheinen sie durchdacht und ausgeklügelt zu sein. Jedes Mal, wenn wir an einer Stelle nicht weitergekommen sind, haben wir doch immer noch irgendwo einen anderen Weg zum Ziel gefunden, mit denen sich Gegner ausmanövrieren ließen. Mit gerade mal vier Stunden auf der Uhr, lässt sich hier aber noch lange kein endgültiges Urteil fällen.
Quelle: PC Games
Die zerstörbare Umgebung ist zurück
Bumm, Bumm, Haus kaputt
Und selbst wenn es auf den ersten Blick keine Alternativroute gibt, dann baut man die sich eben selbst. Battlefield 6 bringt nämlich, Gott sei Dank, die Zerstörung zurück! Nachdem die zerstörbare Umgebung in den vergangenen Teilen immer mehr zurückgeschraubt hat, gibt man jetzt endlich wieder Vollgas. Häuser lassen sich jetzt nicht nur wieder allgemein dem Erdboden gleichmachen. Battlefield 6 nutzt das auch als taktisches Element.
Mittels C4 oder übergroßem Vorschlaghammer lassen sich jetzt auch gezielt Decken oder Böden einschlagen, wenn die Gegner eine Etage entfernt sind. Durch den Schutt von eingekrachten Wänden bilden sich so auch neue Aufstiege in die höheren Geschosse. Naja und ganz allgemein macht es einfach was her, wenn über einem eine Häuserwand in sich zusammenfällt. Vor allem auf den Stadtkarten lassen sich bei weitem nicht alle Häuser abreißen. Auf dem Land bleibt aber kein Stein auf dem anderen.
