EA und die Battlefield-6-Entwickler verschärfen ihre Anti-Cheat-Maßnahmen: Neben PC-Spielern müssen sich nun auch Konsolenspieler auf striktere Kontrollen einstellen - inklusive Hardware-Erkennung für Geräte wie Cronus Zen.
Battlefield 6 will nicht nur am PC, sondern auch auf Konsole härter gegen Cheater vorgehen. Dazu arbeiten die Entwickler eng mit Sony und Microsoft zusammen. Besonders im Visier stehen Hardware-Geräte wie Cronus Zen, die Tastatur- und Maus-Eingaben oder automatisierte Makros tarnen, während das System glaubt, ein Controller sei im Einsatz. Laut Technical Director Christian Buhl ist das Team entschlossen, Fairplay im Multiplayer zu sichern und nerviges Cheating zu unterbinden.
Anti-Cheat auch auf Konsolen
Diese Maßnahmen sind Teil einer größeren Offensive der Entwickler, um Cheater fernzuhalten. Auf PC greift bereits das EA-eigene Javelin-Anticheat-System, das zusammen mit Secure Boot und TPM dafür sorgt, dass manipulierte Programme schon beim Systemstart blockiert werden. Während der offenen Beta im August habe man damit nach eigenen Angaben über 330.000 Cheatversuche innerhalb weniger Tage vereitelt.
EA betont jedoch auch, dass Secure Boot kein Wundermittel sei, sondern eine weitere Barriere, die Entwicklern von Cheats das Leben schwer machen soll. Spieler profitieren laut den Machern vor allem von einem möglichst fairen und integren Wettkampf-Umfeld - das sei das zentrale Ziel der verschärften Maßnahmen.
Battlefield 6 (jetzt kaufen 69,99 € ) erscheint am 10. Oktober für PC, PS5 und Xbox Series X|S. Bis dahin wollen die Entwickler ihr Anti-Cheat-Arsenal weiter verbessern, um das Spielerlebnis möglichst frei von Betrügern zu halten.
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Quelle: Christian Buhl auf Pushsquare
