Battlefield 2

Tipp

Hektik auf dem Schlachtfeld? Unsere Übersicht liefert die notwendigsten Survival-Strategien für Gefechte an der Battlefield-2-Front!

- Scharfschütze

Der Scharfschütze stellt hohe Anforderungen an jeden Spieler: Nicht nur, dass Sie gut mit dem Gewehr umgehen können müssen, Sie sollten obendrein weite Teile der Karten auswendig kennen. Auf Nahkämpfe dürfen Sie sich mit dem wieselflinken Argusauge nicht einlassen. Der Sniper segnet bereits nach ein bis zwei Treffern das Zeitliche und muss daher verdeckt agieren. Umgekehrt braucht er für die kräftigeren Widersacher (Sturmsoldat, Anti-Tank-Schütze) oftmals drei oder mehr Treffer. Gute Schützen zielen deshalb auf den Kopf. Auf größere Entfernungen auch mal darüber, da die Kugel im Flug leicht fällt.

Taktik: Auf beinahe jeder Karte finden sich Sniper-Nester. Halten Sie an Bohrtürmen, Hochhäusern und anderen Konstruktionen Ausschau nach Leitern oder Eingängen. Diese führen Sie dann sicher in luftige Areale. Von dort aus lässt es sich zum einen perfekt snipern, zum anderen können Sie das Kampfgebiet überblicken und Ihrem Commander und den übrigen Kameraden Bescheid geben, welche Einheiten der Feind gerade wohin bewegt. Auf diese Weise können schneller Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, als es der Oberbefehlshaber auf der taktischen Karte allein veranlassen könnte. Damit Ihnen kein Gegner unvermittelt in den Rücken fällt, sichern Sie Ihre Position mit Anti-Personen-Sprengsätzen.

- Sturmsoldat

Der Sturmsoldat geht gerne mit dem Kopf durch die Wand. Trotz der soliden Schutzweste und dem schweren Gepäck kann er zwar flott sprinten, doch geht ihm nach wenigen Metern die Puste aus. Dank seines breit gefächerten Arsenals stellt er die ideale Gattung für Einsteiger dar.

Taktiken: Nicht ganz so effektiv wie Flash-Bombs, aber nützlich: die Nebelkerzen. Gerade attackierende Panzer können Sie mit Rauchgranaten aus dem Konzept bringen. Die kurze Verwirrung des Feindes nutzen Sie entweder zu einer feigen aber entschlossenen Flucht, oder sie bearbeiten die fiesen Maschinen mit dem Granatwerfer.

Das M16A2-Sturmgewehr (und die Kalaschnikows auf den Gegenseiten) ist das Rundum-Glücklich-Paket für "BF2"-Spieler. Im Standard-Modus deckt es Soldaten präzise und wirkungsvoll mit Kugeln ein. Mit dem Granatwerfer hingegen treiben Sie verschanzte Widersacher aus ihren Löchern und bieten sogar Einsatzfahrzeugen wie Jeeps und leichten Schützenvehikeln Paroli. Mit ausgewachsenen Kampfpanzern sollten Sie sich allerdings nur einlassen, wenn diese bereits stark angeschlagen sind (Rauch am Heck). Zielen Sie dabei auf größere Distanz immer ein wenig höher, da die Geschosse nicht ganz geradeaus fliegen. Auf kurze Distanz dürfen Sie getrost direkt draufhalten.

- Versorgungssoldat

Um die Mannen stets schnell mit neuer Munition zu versorgen, muss die Support-Einheit natürlich flott kurze Distanzen zurücklegen. Das verringert allerdings die eigene Sicherheit: Wenige Treffer und der Bursche liegt im Gras -- also Vorsicht! Immerhin erhalten Sie für jedes an den Mann gebrachte Versorgungspäckchen Punkte.

Taktik: Die Bewaffnung des Versorgungssoldaten beschränkt sich prinzipiell auf das leichte MG. Dies ist auf kurze Entfernung tödlich, streut allerdings extrem. Geben Sie daher nur gezielte Feuerstöße ab und versuchen Sie erst gar nicht, über große Distanzen hinweg Treffer zu landen. Damit würden Sie nur die Gegner auf sich aufmerksam machen. Falls Ihnen mal die Kugeln ausgehen: Mit den Munitionspäckchen können Sie sich auch selbst versorgen! Einfach vor die eigenen Füße werfen und aufsammeln.

- Pionier

Der Pionier läuft etwa so behände wie ein Sturmsoldat, hält dabei aber wesentlich weniger aus. Obwohl er mit seiner Schrotflinte für den Nahkampf prädestiniert scheint, sollten Sie ihn aus größeren Scharmützeln heraushalten und ihn lieber als Unterstützung für den Angriff in Fahrzeugkonvois betrachten.

Taktiken: Kaum hat der Pionier ein Fahrzeug bestiegen, schraubt er auch schon dran rum. So können Sie zugleich aus den Schießscharten lugen und Ihren Kameraden durch kleinere Reparaturarbeiten gute Dienste leisten. Zusätzlich schleppt der Technik-Freak etliche Minen mit sich herum. Fixieren Sie damit wichtige Flaggenpunkte oder blockieren Sie Brücken. Sie schränken damit die Bewegungsfreiheit des Feindes ein und haben eine bessere Kontrolle über das gesamte Schlachtfeld. Vorsicht: Die Minen machen keinen Unterschied zwischen Freund und Feind!

- Panzerabwehrschütze

Da sich die Anti-Tank-Einheit mit aufdringlichen Metallmonstern herumschlagen muss, verfügt sie über eine starke Schutzweste. Allerdings ist der Panzerabwehrschütze alles andere als flink auf den Beinen und wirft nach kurzen Distanzen mit der Bazooka im Arm schnell das Handtuch.

Taktik: Um selbst bewegliche Ziele auszuschalten, können Sie die Flugbahn Ihrer Raketen nach dem Abschuss mit der Maus beeinflussen. Zielen Sie weiterhin auf Ihr Opfer (oder auf einen Punkt kurz davor) und behalten Sie es möglichst im Fadenkreuz (Maustaste gedrückt halten). Lenken Sie dabei nicht zu hektisch, denn das Geschoss reagiert sehr sensibel. Verschwindet Ihr Ziel hinter einem Gebäude, machen Sie einfach weiter wie bisher. Berechnen Sie dabei jedoch die Tiefe des Raums mit ein. Übrigens: Die Raketen sind auch äußerst effektiv gegen Hubschrauber, sollten aber nur frontal oder direkt von hinten eingesetzt werden. Von der Seite ist ein Ziel, das sich schnell bewegt, kaum zu treffen.

- Sanitäter

Der Medizinmann ist wahrlich kein Krieger! Seine Panzerung ist denkbar schlecht -- ein gezielter Treffer und er ist Geschichte. Dafür verarztet er Verletzte in seiner Nähe automatisch (falls das Medikit angewählt ist) und verteilt prophylaktisch Verbandspäckchen an umkämpften Fronten. Diese allerdings kann auch der Feind aufheben und einsetzen. Auch er erhält Punkte für jeden verarzteten Patienten und jedes wiederbelebte Opfer.

Taktik: Halten Sie sich im Hintergrund, lauschen Sie dem Funkverkehr und behalten Sie die Minikarte im Auge. Hier sehen Sie anhand blinkender Punkte hilfsbedürftige Soldaten. Versorgen Sie noch stehende Kameraden mit den Erste-Hilfe-Paketen, holen Sie ausgeknockte Kollegen mit dem Defibrillator zurück ins Leben. Mit den Stromstößen können Sie übrigens auch aufmüpfige Widersacher zu Boden schicken! Droht Ihre Stellung überrannt zu werden, verteilen Sie vorsichtshalber ein paar Verbandspäckchen um die Verteidigungslinien herum. Davon haben Ihre Kameraden auch nach Ihrem Ableben noch einen Nutzen.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk