Meine Reise durch Baldur's Gate 3 - Kapitel 2: Eine Mage-Hand für alle

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Meine Reise durch Baldur's Gate 3 - Kapitel 2: Eine Mage-Hand für alle
Quelle: Larian Studios

In unserem Reisetagebuch zu Baldur's Gate 3 von Larian Studios berichten wir über all die Abenteuer, die wir in dem CRPG erlebt haben.

Nachdem ich den Character Creator von Baldur's Gate 3 endlich hinter mir gelassen hatte, ging es weiter ins Tutorial auf einem Flugschiff. Das war mir natürlich bereits aus dem Early Access bekannt, weswegen ich hier nicht viel Zeit verbrachte. Am Boden angelangt, machte ich mich direkt daran, die Schwertküste und all ihre Geheimnisse zu erkunden. Mit meiner definitiv treuen Begleiterin Shadowheart im Schlepptau fand ich recht schnell die schicke Rune von Gale. An dieser markierten Stelle steckt der potenzielle Magier-Begleiter in einem Stein fest, weil er wohl ein ziemlich schlechter Magier ist, und bittet mich daher auch um Hilfe. Unglücklicherweise für ihn macht er das, indem er mir einen Arm entgegenstreckt. Ich kann natürlich nicht anders als direkt darüber zu fantasieren, wie gut es sich anfühlen würde, ihm die Hand abzureißen.

Wie es oft der Fall ist, wurde Fantasie schnell zur Realität und ich um eine Hand reicher. Wo Gale abgeblieben ist, wusste ich zwar nicht, aber das war ja auch ganz egal, schließlich war ich nun stolzer Besitzer einer richtigen Magierhand. Das freute mich natürlich immens, schließlich ist die Magierhand ein äußerst nützlicher Zaubertrick in Dungeons & Dragons, der auch in Baldur's Gate 3 einige Vorteile bringt.

Beispielsweise lassen sich durch die Magierhand Knöpfe aus sicherer Distanz aktivieren, falls diese mit einer Falle oder ähnlichem versehen sind.


Daniels bisherige Einträge im Reisetagebuch


Wie genau ich mit der Magierhand jetzt diesen Zauber einsetze, habe ich noch nicht ganz verstanden, aber vielleicht offenbart sich mir die Lösung ja schon bald in einem Traum. Meistens träume ich von blutigen Schlachtfeldern und Morden - meinem Charakter geht's da übrigens nicht anders -, aber das kann sich ja noch ändern.

Bewaffnet mit meinem Verstand und mindestens drei Händen erkundete ich also weiter die Schwertküste. Ich befreite altertümliche Ruinen von ihren Räubern und raubte sie danach selber aus, schickte ein paar Untote zurück in ihren ewigen Schlaf und machte Jagd auf diverse Goblins.

Die abgetrennte Hand des Magiers Gale. Quelle: Larian Studios Selbst auf dem Tactician-Schwierigkeitsgrad waren die Kämpfe leider nicht allzu fordernd, doch schon bald musste ich mich dem mächtigsten Gegner stellen, den ich je in einem Videospiel gesehen habe.

Etwas ist faul im Staate Dänemark

Auf einer Klippe befindet sich die Tiefling-Dame Nadira, die dort vermutlich ihre wohlverdiente Mittagspause verbringt. Hinter ihr sieht man bereits einen Bugbear-Assassinen, der Nadira nicht allzu freundlich gesinnt ist. Da ich ein hilfsbereiter Zeitgenosse bin, eilte ich direkt zu Nadiras Rettung und stellte mich dem Assassinen im Kampf.

Durch eine meiner Fähigkeiten als Mönch schubste ich den äußerst tragisch positionierten NPC einfach die Klippe herunter und dachte eigentlich, dass meine Mission hiermit zu Ende und meine Mordlust gestillt ist.

Doch zu diesem Zeitpunkt wusste ich ja noch nicht, wie mächtig dieser Assassine tatsächlich war. Der äußerst tiefe Sturz machte ihm scheinbar gar nichts aus! Möglicherweise gehörte er ja trotz seines Namens doch der Unterklasse Dieb an und war damit resistent gegen Fallschaden.

Clevere linguistische Irreführung von Larian Games, auf die ich allem Anschein nach hereingefallen bin. Damit war jedoch noch nicht Schluss, denn dieser Dieb-Assassine war ein absoluter Profi! Obwohl er nicht mehr ansatzweise in der Nähe von Nadira war, trachtete er ihr immer noch nach dem Leben und versuchte, den Kampf mit ihr zu initiieren. Beide NPCs würfelten also ihr Initiative aus.. und dann nochmal.. und dann nochmal!

Ein Assassine versucht am Boden einer Schlucht, den Kampf zu initiieren. Quelle: Larian Studios Die beiden waren äußerst enthusiastisch und wollten einfach nicht aufhören, auf ihre Initiative zu würfeln. Mit Nadira konnte ich daher nicht mehr interagieren und der Diebsassine war definitiv außerhalb meiner Reichweite.

Diesem cleveren Schachzug musste ich mich dann nach einiger Zeit geschlagen geben und lud einen älteren Spielstand. Dadurch musste ich etwa eine halbe Stunde Spielzeit erneut durchleben, was möglicherweise zum Plan des Assadiebs gehörte.

Wieder bei Nadira angekommen, wollte ich meinen ursprünglichen Plan nicht aufgeben und versuchte, ihn erneut die Klippe herunterzuschubsen. Darauf war er dieses Mal jedoch vorbereitet und stand einfach felsenfest da.

Trotz all dieser Cleverness rechnete er jedoch nicht damit, dass ich ihn einfach mit einer Kombination von Angriffen außer Gefecht setze.

Mit diesem etwas enttäuschenden Ende meines Erzfeindes war Nadira also gerettet. Zum Dank war sie erst äußerst unfreundlich, schenkte mir dann jedoch eine hübsche Münze. Laut ihr ist sie ein richtiges Vermögen wert, war jedoch wohl auch der Grund, wieso es der Assassieb überhaupt auf sie abgesehen hatte. Ohne groß darüber nachzudenken, nahm ich die Münze also dankend an und machte mich auf den Weg, mein nächstes Abenteuer zu finden.

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