Avatar: Frontiers of Pandora in der Vorschau - Seite 2
Special 26,99 €
Wir haben in Ubisofts Open-World-Shooter Avatar: Frontiers of Pandora reingespielt. Klares Highlight: Der eigene Flugsaurier.
Die klingt deutlich spannender als die letzte: Wir müssen uns mit einem wilden Flugsaurier anfreunden. Die Ikran genannten Viecher hängen alle an einem großen Berg herum, den es zu erklimmen gilt. Wir treffen das Biest am Fuß des Berges an, strecken ihm die Hand entgegen und werden erst einmal gnadenlos abgelehnt. Unser Begleiter Eetu rät uns, einfach dranzubleiben und das Wesen durch Beharrlichkeit doch noch rumzukriegen. Wir machen uns also an den mühsamen Aufstieg.Die Jump&Run-Passage gibt uns erneut die Möglichkeit, die farbenprächtige Szenerie zu genießen. Die vielen bunten Pflanzen dienen in diesem Spielabschnitt aber nicht nur zur Dekoration, sondern mit ihren Ranken, Blättern und Blüten auch als Kletterwerkzeuge, um höhere Ebenen zu erreichen. Einige können selbst erklommen werden, andere katapultieren uns durch die Luft, sodass wir weit entfernte Plattformen erreichen können. Versperren Wurzeln unseren Pfad, müssen wir die dazugehörigen Blüten finden und darauf herumdrücken, bis die Pflanze den Weg freimacht.
Als Na'vi haben wir deutlich kräftigere Haxen als der menschliche Fleischsack vor dem Computer und können dadurch deutlich höher springen. Ein kleines Detail, durch das sich das Erkunden der Welt aber deutlich weniger strapaziös gestaltet. Da wir viel zu Fuß unterwegs sind, ist es schön, wenn wir nicht jedes Mal um einen Hügel herumrennen müssen, um den richtigen Weg zu finden, sondern einfach hochspringen und das Hindernis so passieren können. Auch die Sprung- und Klettereinlagen machen - zumindest in der kurzen Zeit, die wir mit dem Spiel verbringen durften - durchaus Spaß.
Oben angekommen schafft es unsere Spielfigur endlich, das Ikran zu zähmen. Wir können einen Namen aus einer Liste auswählen, wie wir das Flugbiest in Zukunft nennen wollen - unsere Gefährtin hört auf den wunderschönen Namen Carol - danach stürzen wir uns gemeinsam in die Lüfte.
Quelle: Ubisoft
Die Flugsteuerung ist simpel und die Zahl der verfügbaren Manöver überschaubar. Trotzdem fühlt sich der Ausritt über den Wolken genauso befreiend an, wie es Entwicklerstudio Massive Entertainment wahrscheinlich beabsichtigt hat. Im Verlauf des Spiels können wir unseren Ikran mit Erfahrungspunkten verbessern, sodass wir z.B. Ausweichrollen im Flug ausführen können. Schon das Basismodell erhöht unsere Mobilität aber enorm.
Mit den weiten Wäldern von Pandora und einem Drachenmonster unter den Arschbacken bewegt man sich einfach gerne durch die Spielwelt. Lange haben wir allerdings keine Zeit, die Aussicht zu genießen, denn es gibt feindliche Flugobjekte zu zerstören.
Homo Na'vi Lupus est
Die RDA hat im Luftraum über Pandora eine Handvoll Plattformen errichtet, mit denen sie die Umgebung auf Bodenschätze scannen. Diese sollen wir sabotieren. Dazu müssen wir aber erst einmal die Wach-Helikopter des Feindes ausschalten und dann mit unserem Ikran direkt auf dem Ziel landen. In einem hakeligen Hacking-Minispiel, bei dem wir den rechten Trigger des Controllers exakt so tief hineindrücken müssen, dass er sich im Sweet Spot befindet, enthüllen wir die Energieversorgung des Objekts. Mit einem Schuss unserer Waffe können wir die Plattform dann in die Luft sprengen.
Sind alle Plattformen zerstört, treffen wir uns mit Na'vi-Revoluzzerin Etuwa, um unser weiteres Vorgehen zu besprechen. In echter Guerilla-Manier sollen wir nachts einen Außenposten infiltrieren, an dem Erdöl gefördert wird. Wir schleichen uns also in die Basis, schalten Wachen aus und hacken eine Reihe von Terminals. Unsere Ungeduld stellt sich hier als Achillesferse heraus, denn einfach mal schnell ungesehen in die Basis spazieren gestaltet sich schwieriger als gedacht. Und so lernen wir auf die harte Tour, dass es zielführend wäre, einen etwas weniger offensichtlichen Ansatz zu wählen. Hätten wir mal auf Stealth geskillt, statt alle Punkte in Waffenschaden zu investieren ...
Quelle: Ubisoft
Nach einigen Startschwierigkeiten gelingt es uns dann aber, die Ölbohreinrichtung zu infiltrieren und in einem Stück wieder zu verlassen. Unsere Begleiterin Etuwa, die sich mit ihrem Ikran um die Ablenkung der Luftstreitkräfte kümmert, erleidet jedoch einen schweren Sturz und benötigt medizinische Versorgung. Wir fliegen also zum Heimatbaum, wo sich die Anführer der Na'vi versammelt haben. Dort endet auch schon die Präsentation der Hauptquest. Die Nebenaufgaben aus dem Na'vi-Hauptquartier können wir euch leider an dieser Stelle noch nicht enthüllen.
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