Avatar: Frontiers of Pandora - Entwicklerinterview

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Avatar: Frontiers of Pandora - Entwicklerinterview
Quelle: Ubisoft

Wir sprechen im Interview mit Game Director Ditte Deenfeldt über Gameplay-Elemente, Fortbewegung und die Welt von Avatar: Frontiers of Pandora.

PC Games: Ist es etwas Anderes, mir das Gefühl zu geben, dass ich in der Ego-Perspektive drei Meter groß bin? Denn ich kann mir Unterschiede in der Herangehensweise nicht wirklich vorstellen.

Ditte Deenfeldt: Ja, ich glaube, das war etwas, woran wir sehr viel gearbeitet haben, denn es geht nicht nur darum, die Kamera zu nehmen und sie etwas höher zu platzieren. Es gehört eine Menge dazu. Das Gefühl, dass man beweglich ist. Und dann darf man auch nicht vergessen, dass der Rest der Welt um einen herum die gleiche Größe hat wie die Na'vi. Die Welt um dich herum ist also auch groß. Das ist also ein Spiel mit einem bestimmten Maßstab, damit man sich groß fühlt und die menschlichen Dinge sich klein anfühlen. Das ist etwas, das ich nicht als Herausforderung bezeichnen würde, sondern einfach als eine coole, lustige Erfahrung, mit der wir herumspielen konnten.

PC Games: Du hast auch über die verschiedenen Kampfstile gesprochen, die wir erleben können. Was kannst du mir über die Unterschiede sagen? Kann ich als waffenstrotzender "Mensch" spielen oder gibt es zum Beispiel auch eine Art Stealth-Gameplay?

Ditte Deenfeldt: Es wird eine breite Palette von Optionen geben. Wie du schon sagtest, wenn du dich für menschliche Waffen entscheidest, dann sind die laut, zerstörerisch, es gibt Explosionen und so weiter. Das ist, wie du schon sagst, nicht immer die beste Herangehensweise, wenn du etwas heimlicher vorgehen willst. Wenn du das willst, kannst du mit den Waffen der Na'vi eine ganze Reihe verschiedener Sachen machen. Ein Bogen ist viel leiser als ein Raketenwerfer, wenn du mal darüber nachdenkst. Es wird also Möglichkeiten geben, einen Spielstil zu finden, der zu dir passt. Ich glaube, dass viele Spielerinnen und Spieler Spaß daran haben werden, aus all den verschiedenen Möglichkeiten etwas auszuwählen.

Avatar: Frontiers of Pandora Quelle: Ubisoft Avatar: Frontiers of Pandora im Entwicklerinterview. (4) PC Games: Ja, wenn ich zum Beispiel an Stealth-Gameplay in anderen Spielen wie Assassin's Creed denke, denke ich an das Kauern auf dem Boden und das Verstecken in hüfthohem Gras, aber das erscheint mir bei einer 3 Meter großen Person etwas kompliziert.

Ditte Deenfeldt: Vor allem, wenn du gegen Menschen kämpfst, die so viel kleiner sind als du. Und das ist wirklich oft so, weil du ja gegen die RDA kämpfst. Sie sind zurück auf Pandora, sie bauen diese Industrieanlagen, die die Umwelt verschmutzen. Das siehst du auch im Trailer. Das sind oft die Orte, an denen du kämpfst. Es handelt sich also um menschliche Umgebungen, die auf menschliche Größe zugeschnitten sind. Aber du nutzt deine Größe zu deinem Vorteil, um dort zu kämpfen. So kannst du zum Beispiel die Stealth-Methode anwenden, die auch in diesen Umgebungen funktioniert.

PC Games: Sind die Menschen die einzigen Feinde, die wir haben, oder gibt es zum Beispiel auch aggressive Wildtiere und Ähnliches?

Ditte Deenfeldt: Nun, wir sagen oft, dass Pandora ein gefährlicher Ort ist. Und wenn du die Filme gesehen hast, hast du auch gesehen, dass es viele verschiedene Dinge gibt, auf die du achten musst, nicht nur Tiere, sondern auch Pflanzen.

PC Games: Ich muss zugeben, dass ich Way of the Water noch nicht gesehen habe.

Ditte Deenfeldt: Nein? Aber wenn du den ersten Film gesehen hast - oder auch wenn du es nicht getan hast -, glaub mir: Pandora ist ein gefährlicher Ort.

PC Games: Eine andere Sache, die mich bei der Präsentation wirklich interessiert hat, war das Crafting-System. Ich mag es, wenn die Qualität von Rohstoffen eine Rolle spielt und damit auch die Qualität des Endprodukts beeinflusst wird. Was kannst du mir über dieses System erzählen?

Ditte Deenfeldt: Bei den Na'vi geht es darum, nichts aus der Natur zu entnehmen, was man nicht braucht, nicht mehr zu nehmen, als man benötigt, und sich auf die Qualität statt auf die Quantität der Dinge zu konzentrieren. Wenn du dich also auf den Weg machst, um etwas herzustellen, ist es wichtig, dass du das richtige Material findest und nicht einfach nur viel Material. Wo es wächst und wie du es erntest, hat Einfluss darauf, wie dein Handwerksgegenstand aussieht und welche Eigenschaften er hat. Wir haben also in das Crafting-System integriert, dass du vorausdenkst: Was nehme ich aus der Welt, um etwas herzustellen, das so aussieht und sich so anfühlt, wie ich es haben möchte?

PC Games: Im Kino gilt Avatar als Pionier der 3D-Technologie, und auch Way of the Water hat in dieser Hinsicht neue Maßstäbe gesetzt. Habt ihr jemals daran gedacht, Frontier of Pandora auch zu einem VR-Erlebnis zu machen?

Ditte Deenfeldt: Das Spiel, das wir am 07. Dezember veröffentlichen, kommt für alle wichtigen Plattformen heraus, aber nicht für VR.

Avatar: Frontiers of Pandora wird von Massive Entertainment aus Malmö in Schweden entwickelt. Publisher ist Ubisoft. Das Spiel soll am 7. Dezember 2023 für PC, Playstation 5 und Xbox Series S/X erscheinen. Die Standard-Version kostet auf dem PC rund 70 Euro und auf den Konsolen rund 80 Euro.

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