Nach Kino-Enttäuschung: Disney schreitet bei Avatar ein, günstiger, kürzer - Bericht
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In Sachen Avatar hat Disney offenbar die Faxen dicke.
Vorbei ist es mit dem Freifahrtschein für James Cameron. Das legt zumindest ein aktueller Bericht nahe. Angeblich zieht Disney in Sachen Avatar tatsächlich die angedrohte Reißleine. Die Zeiten der riesigen Budgets und epischen Lauflängen sollen der Vergangenheit angehören. Aber ob der legendäre Filmemacher darauf überhaupt Lust hat, steht auf einem anderen Papier.
Avatar 3 streamen
Seit 31. März 2026 ist es möglich Avatar: Fire and Ash zu Hause zu gucken. Für einen Preis von 13,99 Euro kann man sich die Fortsetzung digital kaufen und herunterladen. Wann man Avatar: Fire and Ash auf Disney Plus streamen kann, ist noch nicht bekannt. Wer sammelt und sich den an den Kinokassen enttäuschenden Blockbuster ins Regal stellen will, der muss sich ebenfalls noch gedulden.
Avatar: Fire and Ash erscheint am 12. Juni 2026 auf Blu-ray und DVD - garniert mit exklusivem Bonusmaterial. Mit dem digitalen Release endet auch (symbolisch) die Auswertung im Kino, selbst wenn Avatar 3 vereinzelt noch läuft. Der dritte Teil hat mittlerweile rund 1,486 Milliarden US-Dollar eingespielt.
Das wäre für jeden anderen Film eine absolute Sensation. Im Fall von Avatar: Fire and Ash ist dieses Einspielergebnis allerdings eine herbe Enttäuschung. Teil Eins spielte als bis dato erfolgreichster Film aller Zeiten 2,924 Milliarden US-Dollar ein, Teil Zwei kam auf 2,335 Milliarden US-Dollar. Dieser deutliche Abwärtstrend zwingt Disney offenbar zum Handeln.
Wird es Avatar 4 geben?
Insgesamt sind zwei weitere Fortsetzungen fest im Kinokalender eingeplant. Avatar 4 soll am 19. Dezember 2029, Avatar 5 dann am 17. Dezember 2031 in Deutschland im Kino starten. Ob James Cameron bei diesen Filmen tatsächlich mit an Bord sein wird, ist aktuell allerdings mehr als fraglich.
Laut eines Berichts zieht Disney die Reißleine. So soll es die beiden Fortsetzungen von Avatar: Fire and Ash nur geben, wenn die Filme "billiger und kürzer" werden. Avatar 3 kostete allein in der Produktion satte 350 Millionen US-Dollar gekostet haben. Ein geringeres Budget wirkt sich allerdings negativ auf die visuelle Inszenierung aus. Und eine vorgegebene kürzere Laufzeit ist ein Eingriff auf die erzählerische Kunst von James Cameron. Ob der legendäre Filmemacher (Terminator 2, Titanic) künftig überhaupt noch Lust auf Avatar hat, muss sich also erst noch zeigen.
Quelle: SFF Gazette