Assassin's Creed: Was bisher geschah - die Gegenwarts-Story erklärt

Special Nadine Herzog Lukas Schmid
Assassin's Creed: Was bisher geschah - die Gegenwarts-Story erklärt
Quelle: Ubisoft

Vorm Release von Assassin's Creed Mirage nehmen wir euch mit auf eine Reise zurück in die, äh, Gegenwart: Das ist die Gegenwarts-Story von Assassin's Creed!

In Assassin's Creed Revelations ist Desmond somit den Großteil der Handlung im Animus gefangen und lernt dort Dinge über seine eigene Vergangenheit. Im Interface des Animus trifft er auf das Abstergo-Subjekt vor ihm, Clay Kaczmarek. Clay ist im Laufe von Abstergos Experimenten gestorben und sein Geist ist fortan im Animus gefangen. Wir lernen hier, dass Desmond als Assassine aufwuchs, auch wenn er die Geschichten, die er als Kind immer zu hören bekam, bis dato nie geglaubt hatte. Sein Vater, William Miles, ist der Kopf der modernen Assassinen-Bruderschaft. Clay hilft schließlich Desmond aus seinem Koma zu erwachen, indem er ihn anleitet und vor der Löschung durch den Animus schützt.

Mit Desmond wieder an ihrer Seite reisen er, Shaun und Rebecca zu einem großen Isu-Tempel unter New York. Hier soll sich der Schlüssel zur Rettung der Welt befinden. Aus seinem Verantwortungsgefühl heraus schließt sich nun auch Desmonds Vater der Operation an. Um die mysteriöse große Kammer im Tempel zu öffnen, muss Desmond jedoch erst die Erinnerungen des amerikanischen Ureinwohners Connor zur Zeit der Amerikanischen Revolution durchleben. Als sie endlich den Schlüssel zur inneren Kammer des Isu-Gewölbes gefunden haben, treffen sie wieder auf Juno.

Sie erzählt ihnen, dass ihre Zivilisation einen Weg gefunden hat, die Katastrophe abzuwenden - Schutzschilde, die die Erde vor der Sonneneruption schützen können. Um diese Schilde zu aktivieren, muss sich Desmond jedoch opfern.

Das Problem: Juno ist aus gutem Grund in einer digitalen, körperlosen Welt eingesperrt. Minerva taucht nun auch auf und erzählt, dass Juno die Rasse der Isu wieder auferstehen lassen und die Menschheit erneut versklaven möchte.

Desmond und Begleiter in Assassin's Creed 3 Quelle: PC Games Desmond entscheidet schließlich, dass die Menschheit bessere Chancen gegen Juno als gegen die Apokalypse hat und opfert sich am Ende doch. Das Ende der Welt ist somit abgewendet und Juno nun frei, aber um tatsächlich wieder auferstehen zu können, braucht sie ein geklontes "Gefäß", das Isu-DNA enthält.

Die Story-Fetzen ab Assassin's Creed Black Flag

Während der Desmond-Miles-Handlungsstrang noch ziemlich nachvollziehbar war, schlug Ubisoft mit Desmonds Tod einen komplett neuen Kurs ein. Plötzlich scheint Desmond in Vergessenheit zu geraten. In Black Flag spielen wir nämlich einen gesichts- und namenlosen Angestellten bei Abstergo Entertainment. Ja, natürlich hat Abstergo auch einen Zweig für Unterhaltung.

Auch normale Abstergo-Angestellte können nun durch genetische Information auf die Erinnerungen von längst verstorbenen Menschen zugreifen. Abstergo nutzt dies, um so historisch korrekte Videospiele und Filme zu produzieren. Das ist zumindest, was sie die Welt wissen lassen.

Natürlich ist Abstergo die Entertainment-Industrie ziemlich egal und sie wollen lediglich den Standort des Observatoriums herausfinden. Das Observatorium ist ein alter Tempel der Isu in der Karibik, der einem den genauen Standort der "Weisen" anzeigen kann.

Weise sind menschliche Reinkarnationen von Isu und besitzen somit auch deren genetische Information und Erinnerungen. In diesem Fall konkret die des Isu namens Aita, der der Geliebte von Juno war und auch immer noch ist.

Hier kommen wir wieder zurück zu Juno, die - wie wir nun ja wissen - gerne wieder auferstehen möchte, um die Menschheit zu unterjochen. Die Templer profitieren von der Rückkehr der Isu, da ihnen so die Kontrolle über die Menschen wesentlich leichter fallen würde. Sie brauchen also den Weisen, um ein passendes Gefäß für Juno zu klonen.

Wer hätte gedacht, dass ein Weiser direkt unter ihrer Nase agiert? Ihr eigener IT-Experte, John Standish, lässt uns immer wieder Drecksarbeiten erledigen und Sicherheitssysteme von Abstergo hacken. Was wir nicht wissen - John ist Aitas Reinkarnation und möchte euren Körper als Backup-Platte für seine Geliebte Juno verwenden. Sein Plan schlägt fehl, er fliegt auf und wird im Prozess von Abstergo getötet.

Desmond und Lucy am Animus in Assassin's Creed 2 Quelle: PC Games Interessanterweise wird Junos Geschichte nach Black Flag von den Spielen ziemlich ignoriert und ihr weiterer Werdegang wird nur am Rande der Spiele behandelt. Falls ihr wissen möchtet, wie es mit ihr weitergeht, müsst ihr auf die Comics zurückgreifen. In ihnen wird ihre Geschichte zu Ende erzählt. Ubisoft hat also im Grunde den kompletten Handlungsstrang um Desmond und Juno in die Tonne gekloppt.

Assassin's Creed Unity baut auf eine ähnliche Erzählweise wie Black Flag. In Unity seid ihr wieder ein namenloser Protagonist unter der Führung eines Hackers namens "Bishop".

Dieses Mal kramt ihr in den Erinnerungen des Franzosen Arno zur Zeit der Französischen Revolution herum, um ein Schwert der Isu zu finden. Die Assassinen setzen alles daran, immer auf dem Laufenden zu bleiben, was Abstergo so anstellt. Das alles dient natürlich immer dem Zweck, Isu-Artefakte vor den Templern zu finden.

In Assassin's Creed Syndicate hingegen helfen wir Shaun und Rebecca direkt, indem wir für sie in die Rollen der englischen Zwillinge Jacob und Evie Frye schlüpfen. Zwar sind wir hier immer noch ein unbeschriebenes Blatt von Protagonist, aber die Geschichte der modernen Zeit nimmt langsam wieder an Fahrt auf.

Mithilfe der Erinnerungen von Jacob und Evie sollen wir nun das Edentuch finden, das Tote wieder zum Leben erwecken und sämtliche Krankheiten heilen kann. Wir lokalisieren das Tuch schließlich in einem Versteck unter dem Buckingham Palace in London, doch die Assassinen kommen zu spät und Rebecca wird in einer Auseinandersetzung mit den Templern angeschossen. Die Templer schaffen es, mit dem Tuch zu entkommen, das sie für Junos geplante Auferstehung beschaffen sollten.

Neue Protagonistin, neues Glück - Die Story ab Assassin's Creed Origins

Macht Platz für die Abstergo-Angestellte Layla Hassan! Sie ist nach Desmond unsere neue Heldin in der Gegenwart. Fünf Jahre nach dem abgewendeten Weltuntergang im Jahre 2012 verfolgen wir sie auf den Spuren eines - oh Wunder - alten Isu-Artefakts.

Während ihrer Suche nach dem Edensplitter irgendwo im ägyptischen Nirgendwo findet sie die mumifizierten Überreste der Assassinen Bayek und Aya, schnappt sich Proben ihrer DNA und unternimmt ohne Abstergos Erlaubnis einen Abstecher in die antike Geschichte der Assassinen Bruderschaft.

Die Templer finden, wie wir mittlerweile wissen, den freien Willen nicht so gut. Auf Laylas unerlaubten Abstecher hin senden sie ihr daher fix einen Kill-Squad, um das Arbeitsverhältnis mit ihr permanent zu beenden.

Dadurch, dass sie im Animus viel Zeit als Bayek verbringt, lernt sie durch den Sickereffekt aber auch viele seiner Tricks kennen. So schafft sie es schließlich, die Auftragskiller zu überwältigen. Nach ihrer Auseinandersetzung mit Abstergo wird sie von William Miles kontaktiert, der ihr eine Stelle bei den Assassinen anbietet. Dieses Angebot nahm sie dankend an, nachdem ihr Ausstieg bei Abstergo eher ungeplant war.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk