Epische Schiffskämpfe und hübsche Karibik - Black Flag ist zurück und besser denn je
Special
Wir konnten Assassin's Creed: Black Flag Resynced spielen. Das Remake begeistert mit epischen Schiffskämpfen und wunderschöner Grafik.
Volle Breitseite
Kommen wir stattdessen zum täglichen Brot eines Piraten: die Weltmeere mit seinem Schiff unsicher zu machen. Als Edward Kenway steuern wir dazu die Jackdaw, eine einst unter spanischer Flagge fahrende Brigg. Die Steuerung auf hoher See geht wie schon im Original wunderbar einfach von der Hand. Auf Knopfdruck weisen wir die Crew an, die Segel auf Halb- oder Vollmast zu setzen, und steuern ansonsten mit dem Ruder die Fahrtrichtung.
Auch im Schiffskampf hat sich bei der Handhabung erfreulich wenig getan. Das Zusammenspiel aus der Steuerung des Schiffes sowie dem Zielen und Abfeuern der Kanonen hat schon seinerzeit wunderbar funktioniert. Verbesserungen haben die Entwickler in diesem Bereich vorwiegend bei der Bewaffnung vorgenommen. Alle Waffentypen des Schiffes lassen sich jetzt zusätzlich mit einem neuen sekundären Feuermodus aufwerten. Die Kettenschüsse bekommen auf diese Weise zum Beispiel einen Doppelschuss.
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Als Beispiel für packende Schiffsgefechte werden wir zum Ende unserer Preview-Version noch zu einer fortgeschrittenen Mission des Spiels befördert. Hier treffen wir auf den berüchtigten Piraten Blackbeard, den wir bei der Beschaffung von medizinischen Vorräten unterstützen sollen. Während dieser Mission bekommen wir zunächst auch einen tollen Einblick in die Unterwasserwelt der Karibik. Die spielt im Resynced eine noch größere Rolle. Schließlich kann Edward jetzt an jeder beliebigen Stelle in die Tiefen hinabtauchen und nicht mehr nur an vorgegebenen Stellen.
Quelle: PC Games
Als Pirat verbringen wir viel Zeit auf unserem Schiff. Nur gut, dass die Steuerung auf hoher See noch immer hervorragend funktioniert.
In den schick gestalteten Unterwasserwelten haben die Entwickler entsprechend auch neue Geheimnisse und Sammelgegenstände versteckt, um auch unter Wasser den Erkundungsdrang zu belohnen. Für den Auftrag von Blackbeard tauchen wir mit Hilfe einer Tauchglocke zu einem Wrack hinab. Dort suchen wir nach unserer Ware und müssen immer wieder in der Glocke oder speziell heruntergelassenen Fässern nach Luft schnappen. Zusätzliche Gefahr geht von einem Hai aus, der in der Gegend ansässig ist. Diesem entgehen wir durch spezielles Unterwasser-Stealth in hohem Seegras oder in Fischschwärmen.
Ihren bombastischen Abschluss findet unsere Zeit mit dem Spiel schließlich in einer großen Seeschlacht mit den Briten. Dabei bekommen wir es neben diversen kleineren Schiffen auch mit einem mächtigen Linienschiff der königlichen Marine zu tun. Wir teilen also Breitseiten aus, gehen vor gegnerischem Beschuss in Deckung und setzen schließlich zum Enterkampf an. Im Nahkampf bezwingen wir schließlich die englischen Soldaten und fahren einen weiteren Sieg für die Freiheit ein.
Quelle: PC Games
Volle Breitseite auf ein englisches Linienschiff. Die Kämpfe zur See sind actiongeladen und packend.
Alles neu, alles hübsch
Ein wichtiger Aspekt eines Remakes ist natürlich auch seine Technik. In Assassin's Creed: Black Flag Resynced kommt die aktuelle Version der Anvil-Engine, wie sie zuletzt auch bei Shadows genutzt wurde, zum Einsatz. Das Spiel wurde dabei komplett neu gebaut. Jedes Asset, jede Figur und jede Landschaft wurde aufwendig nach modernen Standards neu gebaut. Die Entwickler versprechen damit eine dynamischere, dichtere und immersivere Darstellung der Karibik.
Nach unseren rund vier Stunden in der Vorschauversion können wir sagen, dass dem Team dieses Ziel ziemlich gut gelungen ist. Besonders das stark gestiegene Detaillevel in den Ortschaften und die dichte, natürlich wirkende Vegetation in Dschungelgebieten bieten ordentlich was fürs Auge. Havanna mit seinen farbenfrohen Fassaden und die weißen Sandstrände mit Palmen erzeugen ein fantastisches Karibikfeeling.
Quelle: PC Games
Edward ist zwar Pirat, hat aber auch ein gutes Herz - auch für die Tiere der Karibik.
Ein wichtiges neues Feature ist das dynamische Wetter, das die Entwickler ebenfalls aus Shadows übernommen haben. Mit dem System erkennen wir Stürme bereits, wenn sie am Horizont aufziehen. Regen und Wind wirken sich zudem auf das Gameplay aus. An Land verschlechtern sich die Sichtverhältnisse und auf See türmt sich das Wasser zu hohen Wellen auf. Dabei kommt auch eine verbesserte Wasserphysik zum Einsatz. Für unseren Geschmack hat es während unserer Anspielzeit ein wenig zu häufig geregnet in der Karibik, aber vielleicht hatten wir auch nur Pech.
Trinkt aus Piraten, yoho
Ungeachtet des Wetters hatten wir eine wundervolle Zeit mit Assassin's Creed: Black Flag Resynced. Das Remake sieht fantastisch aus und spielt sich hervorragend. Dabei schafft es den Spagat, sinnvolle Modernisierungen in nahezu allen Bereichen zu bieten und trotzdem das gleiche Spielgefühl wie damals zu erzeugen. Es ist einer dieser Fälle, in denen das Remake genau das abbildet, was in unserer verklärten Erinnerung das Original ausgemacht hat.
Wer das Original nicht kennt, kann sich hier auf ein tolles Piraten-Abenteuer freuen, das man auch ohne Berührung zum Assassin's-Creed-Kosmos wird genießen können. Für uns Veteranen wird vor allem spannend zu sehen sein, wie gut sich die neuen Story-Inhalte in das Gesamtkonstrukt einfügen und wie sie die vorhandene Geschichte bereichern. Wir freuen uns in jedem Fall, noch einmal mit Edward die Karibik unsicher zu machen.
Meinung
Assassin's Creed: Black Flag Resynced wird von Ubisoft Singapore mit Unterstützung weiterer Ubisoft-Studios entwickelt. Das Action-Adventure erscheint am 9. Juli 2026 für PC, Playstation 5 und Xbox Series S/X. Transparenzhinweis: Zur Erstellung dieses Artikels hat Ubisoft Reise- und Hotelkosten zum Anspielevent übernommen.
