PSP-Test aus play 04/2007.
Angriff der Seiden: Hin und wieder müsst ihr fiese Mückenlarven umhauen. Diese Mistmücke hat den Schlüssel für das Tor im Hintergrund.
Wenn die Hauptdarsteller so schräg aussehen wie der Sänger von Tokio Hotel und die Geschichte noch langweiliger ist als das Bayern-3-Nachtprogramm, dann erwartet man kein gutes Spiel. Doch weit gefehlt, denn aus der zugegebenermaßen belanglosen Story um die Minimoy-Zaubertrolle hat Atari ein feines Action-Adventure gezimmert, an dem nicht nur Kinder Spaß haben. Die PSP-Fassung spielt sich ähnlich gut wie die inhaltlich identische PlayStation2-Version. Die Steuerung der Minihelden ist genau und der Kameramann leistet sich kaum Aussetzer. Allerdings läuft die Grafik nicht so flüssig wie auf der Heimkonsole. Zudem kommt es durch das ständige Nachladen im Hintergrund stellenweise zu Tonaussetzern bei der Synchronisation. Das ist aber nicht so schlimm, da euch auf diese Weise das ein oder andere Mal die Nerv-Stimme von Bétamèche erspart bleibt. Der exklusive Mehrspieler-Modus ist nicht der Rede wert. Bis zu vier Spieler müssen gleichzeitig bestimmte, aus dem Hauptabenteuer bekannte Levelabschnitte unter Zeitdruck meistern. Schnarch.
