Mit Arthur und seinen Freunden lösen wir viele Rätsel und verprügeln widerliche Seiden.
Die Punkte um Betameches Portrait sind ein Countdown -- ist der abgelaufen, geht das Schloss auf. Der Seide links darf uns aber nicht stören.
Arthur und die Minimoys ist ein flottes Action-Adventure, in dem es mehr ums Knobeln als ums Prügeln geht. Basierend auf Luc Bessons Kinderbüchern und dem Kinofilm wird der Junge Arthur in einen Minimoy verwandelt: Ein Fabelwesen, das gerade mal zwei Millimeter groß ist. Mit seinen beiden Minimoy-Freunden Selenia und Betameche begibt er sich auf die Suche nach einem riesigen Schatz. Und muss sich dabei gegen die fiesen Seiden wehren -- garstige und heuschreckenähnliche Viecher, die die Minimoys versklaven wollen.
Hops und weg
Lustiges Geschicklichkeitsspiel: Um über die Steine zu kommen, müssen wir auf einem Mogoth balancieren und Gegenständen ausweichen.
Hinein ins Getümmel -- und am Besten mit Gamepad. Denn Arthur und seine beiden Freunde, die wir übrigens auch steuern können, lassen sich zwar einfach durch die Minimoy-Welt scheuchen. Doch die Kameraperspektive ist oft so ungünstig, dass wir die Maus-Tastatursteuerung nicht empfehlen. Die Kamera können wir zwar selbst nachjustieren, allerdings bräuchten wir dafür eine dritte Hand. Vor allem bei den vielen Sprung-Einlagen hopsen wir so oft am Ziel vorbei. Das nervt.
Die Minimoys stehen uns beim Lösen der Rätsel mit Rat und Tat zur Seite. In den Schlachten, in denen mehrere Gegner auf uns einstürmen, behindern sie uns aber oft. Oder werden mir nichts, dir nichts ohnmächtig geschlagen und von den Seiden verschleppt -- nicht sehr clever, die Mitstreiter!
Ein wenig Kinostimmung
Wird einer unserer Kumpanen entführt, ist das Spiel vorbei, und wir starten wieder an einem früheren Speicherplatz. Glücklicherweise sind diese Punkte fair verteilt. Das Tutorial ist zwar recht ausführlich, verschweigt jedoch essentielle Kniffe: Wie wir das Kidnapping verhindern, verraten uns die Minimoys, oder wie wir den Seiden Schlüssel abnehmen. Wie wir einen entführten Winzling aber aus dem Seiden-Käfig befreien, das erfahren wir weder im Tutorial noch von den Minimoys.
Trotz der liebevollen Inszenierung, der putzigen Charaktere und der Filmschnipsel, die wir hin und wieder zur Belohnung bekommen, bleibt Arthur und die Minimoys hinter anderen Filmumsetzungen wie Jagdfieber zurück. Außerdem sind die Synchronstimmen teilweise recht nervig und nicht von den Film-Originalsprechern vertont.
