Anno 117: Verheißung des Vulkans - Darum ist der neue DLC nicht für jeden das Richtige
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Der erste größere DLC für Anno 117 ist da und bringt einige neue Features mit. Allerdings trifft "Die Verheißung des Vulkans" nicht jeden Geschmack. Für wen lohnt sich der Blick in die neue Erweiterung?
Etwa ein halbes Jahr ist es her, dass sich Anno-Fans in den inzwischen achten Hauptteil der Reihe stürzen konnten. Nachdem Anno 1800 die Spieler in das Zeitalter der Industriellen Revolution geworfen und mit unzähligen DLCs, kilometerlangen Warenketten und verschiedenen Welten ordentlich bei der Stange gehalten hat, ging Anno 117 einige Schritte zurück und lässt Spieler nun ihr eigenes römisches Imperium errichten.
Ein Setting, auf das viele Aufbaufans lange gewartet haben. Und obwohl die Fachpresse den neuen Anno-Teil mit Lob und hohen Wertungen überhäuft hat, zeigten sich die Spieler weniger begeistert. Auf Steam schafft es das Aufbauspiel lediglich auf rund 69 Prozent positive Wertungen, was nur für eine "Ausgeglichen"-Bewertung der kürzlichen Rezensionen reicht. Doch woran liegt das?
In diesem Artikel
Neben zahlreichen Bugs und Spielabstürzen klagen viele Spieler über eine einfallslose und eintönige Kampagne sowie über generische Inhalte. Obwohl das neue Setting auch oft lobend hervorgehoben wird, fassen viele der negativen Nutzerrezensionen das Spiel als langweilig zusammen. Zu wenig Liebe, zu wenig Inhalt, zu viel ungenutztes Potenzial.
Inzwischen sind nicht nur jede Menge Patches und Bugfixes für Anno 117 (jetzt kaufen 50,13 € ) erschienen, sondern auch der erste große DLC. Zusammen mit dem 1.5-Patch erschien am 30. April 2026 "Die Verheißung des Vulkans" auf allen Plattformen und bringt neben der bisher größten Insel Latiums einen aktiven Vulkan ins Spiel, der Auswirkungen auf die gesamte Spielwelt hat. Schafft es die Erweiterung, die Spieler zurück ins antike Rom zu holen? Und für wen lohnt sie sich besonders?
Welche Inhalte stecken im DLC?
Im Mittelpunkt der neuen Anno-Erweiterung steht natürlich der namensgebende Vulkan, der sich auf der neuen Insel Cinis befindet. Um diese Insel ins Spiel zu bringen, wurde die Karte von Latium kurzerhand vergrößert, sodass an der nördlichen Spitze nun die Kontinentalinsel samt aktivem Vulkan thront. Laut den Entwicklern von Ubisoft handelt es sich hierbei um "die größte Insel der Anno-Historie".
Der aktive Vulkan bringt außerdem eine Reihe an Spielveränderungen mit sich, vorausgesetzt, die Vulkanausbrüche werden nicht vorher in den Einstellungen deaktiviert. Sobald der Vulkan erwacht, hüllt er Latium erst in dichte Rauchschwaden, begleitet von kleineren Beben, die Gebäude beschädigen oder direkt zerstören können. Bis er dann schließlich ausbricht und feurige Gesteinsbrocken auf die römischen Inseln regnen lässt, inklusive starker Beben, die den Bergbau vorübergehend vollständig lahmlegen. Das betrifft übrigens nicht nur Cinis und die umliegenden Inseln, sondern ganz Latium.
Quelle: Ubisoft
Die Kontinentalinsel Cinis befindet sich am Nordende von Latium und soll die größte Insel in der Anno-Historie sein. Blöd nur, dass auf ihr ein aktiver Vulkan wütet.
Ist der Ausbruch erst einmal vorbei, liegt die gesamte Provinz sprichwörtlich in Asche, was alle Landwirtschaftsbetriebe und Fischereien negativ beeinflusst. Doch ist auch diese Phase überstanden und die Asche fortgespült, steigt die Fruchtbarkeit in ganz Latium und bringt einen mächtigen Bonus auf die gesamte Land- und Viehwirtschaft.
Außerdem führt der DLC mit Obsidian einen neuen Rohstoff ins Spiel ein, zu dem zwei neue Warenketten gehören. Als Vulkangestein hängt das Obsidian-Vorkommen selbstverständlich direkt mit den Ausbrüchen zusammen. Wer also den Vulkanzyklus abstellt, schaut hier schnell in die Röhre.
Des Weiteren steht mit Vulcanus ein neuer Gott zur Verfügung, der als Gott der Schmiede einen großen Einfluss auf alle Bergbaugebäude und die Brandsicherheit hat. Ein neuer, wenn auch überschaubarer Forschungszweig wurde ebenfalls implementiert, ebenso wie eine neue Quest-Line, bei der die Händlerin Carcillia im Mittelpunkt steht. Für wen sich ein Blick auf den neuen DLC besonders lohnt und warum er auf Steam stark in Kritik steht, erfahrt ihr auf Seite 2.
