Nach diversen Auftritten in US-TV-Serien sowie einer Nebenrolle im Drama „Peaceful Warrior“ führt der 1981 geborene Steve Talley das Erbe von Steve Stifler (Sean William Scott) im fünften „American Pie“ fort. Mit DVD VISION sprach er über nackte Tatsachen beim Dreh, seine wilde College-Zeit und seine Interpretation eines „Stifmeisters“
War es Ihnen peinlich, vor laufenden Kameras die „Nackte Meile“ zu laufen?
Auf diese Frage habe ich gewartet! Anfangs war es etwas unangenehm, aber man kannte sich mittlerweile untereinander. Ich denke auch, dass es für die Mädels etwas unangenehmer war, wir Kerle machten uns nicht allzu viel draus. Man vergisst mit der Zeit, dass man da nackt rumsteht. Zunächst dachten wir, mit all den nackten Mädels wird das richtig heiß, erotisch und sexy, aber in Wirklichkeit war es eher eine surreale und seltsame Erfahrung. Wie wenn man zur Arbeit geht und alle sind nackt. Ich muss zugeben, dass meine Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden.
Glauben Sie, es wird einen sechsten Teil geben und wenn ja, wären Sie gerne wieder mit von der Partie?
Ich weiß nicht, ob da irgendwas geplant ist. Wenn das Studio mich fragen würde, müsste ich mir zunächst einmal das Script ansehen. Wenn allerdings Erik Lindsay, ein guter Freund und sehr talentierter Autor, wieder das Drehbuch schreiben würde, würde ich sofort unterzeichnen.
Wie geht es bei Ihnen weiter?
Ich habe es jetzt erst einmal locker angehen lassen, etwas Urlaub gemacht und die DVD-Veröffentlichung abgewartet. Ich hatte ein paar Meetings hier und da sowie ein paar Castings, aber noch nichts Definitives.
Mit wem würden Sie gerne einmal zusammenarbeiten?
Mein großer Held ist Bill Murray. Allerdings weiß ich gar nicht, ob ich vor lauter Ehrfurcht überhaupt mit ihm arbeiten könnte. Natürlich würde ich auch gerne mit Legenden wie Spielberg, Scorsese oder Gore Verbinski drehen, aber es gibt auch viele junge Regisseure wie Matthew Vaughn [„Layer Cake“], Troy Duffy [„The Boondock Saints“] oder Richard Kelly [„Donnie Darko“].
