DVD VISION im Gespräch mit Steve Talley aus "American Pie präsentiert: Nackte Tatsachen"

Special Toni Opl

Nach diversen Auftritten in US-TV-Serien sowie einer Nebenrolle im Drama „Peaceful Warrior“ führt der 1981 geborene Steve Talley das Erbe von Steve Stifler (Sean William Scott) im fünften „American Pie“ fort. Mit DVD VISION sprach er über nackte Tatsachen beim Dreh, seine wilde College-Zeit und seine Interpretation eines „Stifmeisters“

Steve, waren Sie schon immer ein Fan der „American Pie“-Serie?

Steve Talley Steve Talley Nicht wirklich. Als der erste Teil anlief, war ich gerade 17. Die Sequels habe ich aber erst gesehen, nachdem ich für Teil 5 engagiert wurde. Sie liefen während meiner College-Zeit, und da war ich meistens betrunken auf irgendwelchen Partys [lacht]. Aber mir hat das Original gut gefallen. Ich gehörte absolut zur Zielgruppe und innerhalb der war „American Pie“ damals ein ganz großes Ding.

Was halten Sie davon, dass mit Teil 4 komplett neue Charaktere eingeführt wurden?

Ich denke, das war absolut notwendig und ein cleverer Schachzug des Studios. Ehe man das Franchise aussterben lässt, bringt man neue Leute rein und führt die ganze „Stifler“-Sache weiter. Die Original-Besetzung hatte ja bereits in drei Filmen mitgespielt und wollte sich Neuem zuwenden. Solange ein gutes Drehbuch dahinter steht, sehe ich kein Problem im Besetzungswechsel.

Wie kamen Sie zu Ihrer Rolle?

DVD VISION im Gespräch mit Steve Talley aus "American Pie präsentiert: Nackte Tatsachen" Ich wurde zum Vorsprechen für den neuen Stifler eingeladen, wollte die Rolle aber keinesfalls nur kopieren. Tad Hilgenbrink trat im vierten Teil bereits in die Fußstapfen von Sean William Scott, was ihm auch perfekt gelungen ist. Ich wollte hingegen ganz anders an die Rolle herangehen. Ich habe es einfach drauf ankommen lassen und gleich zu Beginn des Castings gesagt, dass ich nicht das „Sean William Scott“-Ding machen wolle. In den ersten drei Teilen ist „Stifler“ schlichtweg ein Arschloch, ich wollte seinen Cousin jedoch etwas liebenswerter, sarkastischer und mit einem trockeneren Humor anlegen. Es lief dann auch ganz gut, aber ich hörte sechs Wochen lang nichts vom Studio – normalerweise ein eindeutiges Zeichen dafür, dass man die Rolle nicht bekommen hat. Dann klingelte plötzlich das Telefon und zwei Tage später musste ich nach Toronto zu den Dreharbeiten aufbrechen.

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