Aladdin Special Edition

Test

Kann dieses Disney-Meisterwerk auf DVD das hohe Niveau von "König der Löwen" noch übertreffen?

Die Geschichte von Aladdin und der Wunderlampe ist neben Ali Baba und den 40 Räubern hierzulande wohl das bekannteste orientalische Märchen. Disneys Eigeninterpretation erwies sich im Jahr 1992 als einer ihrer größten Hits. Unter DVD-Sammlern zählt der Film zu den meist herbeigesehnten Werken.

Wie in der Vorlage gerät Aladdin an ein magisches Gefäß, das seinem Besitzer drei Wünsche zu erfüllen verspricht. Doch bis zum Happyend müssen noch einige Hindernisse -- wie die Säbel schwingenden Stadtwachen, eine mit Fallen gespickte Wunderhöhle oder der verräterische Großwesir -- überwunden werden.

Nicht ganz perfekt

Im Gegensatz zum Titelhelden Aladdin werden dem Heimkinobesitzer nicht alle Wünsche erfüllt. So muss man auf einen dts-Track verzichten, der "König der Löwen" zum Sounderlebnis machte. Stattdessen bekommen wir neben einem 5.1-Track eine von Disney verbesserte Tonspur geboten. Diese kann sich zwar hören lassen, für die Höchstwertung fehlt es dem Sound jedoch spürbar am Tiefbass.

An Boni hat man für das 2-Disc-Set nicht gespart. Zwei deutsch untertitelte Audiokommentare bieten reichhaltige Hintergrundinfos. Diese verdanken wir erstens dem Duo Ron Clemens und John Musker, das neben Regie auch das Drehbuch übernahm und den Streifen produzierte und zweitens den vier Animatoren von Aladdin, Dschinni, Dschafar und Jago.

Musik und mehr

An Musikszenen mangelt es dem Film nicht. Vier Stücke, die es nicht in die Kinofassung geschafft haben, finden sich als Zusatzmaterial auf Disc 1 mit Erläuterungen für deren Wegfall und den dazu gehörigen Filmszenen in Rohform.

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