Age of Empires 4: Neue Erweiterung bringt Wikinger und Schotten

News Tanja Barth
Age of Empires 4: Neue Erweiterung bringt Wikinger und Schotten
Quelle: Xbox Game Studios

Age of Empires 4 bekommt eine neue Erweiterung, und zwar genau die, auf die viele Fans schon länger gehofft haben. Mit Raiders of the North ziehen endlich Wikinger und Schotten ins Strategiespiel ein. Obendrauf gibt es neue Missionen, mehr Koop-Spiele und frische Schlachtfelder.

Darauf haben viele Fans von Age of Empires 4 schon lange gewartet: Mit Raiders of the North bekommt das Strategiespiel eine neue Erweiterung, die gleich zwei besonders beliebte Völker ins Spiel bringt. Beim Xbox Games Showcase 2026 wurde das Addon offiziell enthüllt, inklusive Trailer und grobem Release-Zeitraum.

Erscheinen soll Age of Empires 4 (jetzt kaufen ): Raiders of the North im Herbst 2026 für Xbox, Steam und PlayStation 5. Im Mittelpunkt stehen diesmal die Wikinger und die Schotten. Gerade diese beiden Fraktionen dürften bei vielen Fans offene Türen einrennen, denn nach neuen Völkern mit markantem Spielstil wird in der Community schon länger gerufen.

Noch ein kleiner Hinweis vorweg: Offizielle deutsche Namen für alle neuen Gameplay-Begriffe gibt es bisher nicht. Deshalb bleiben wir bei einigen Bezeichnungen vorerst beim englischen Original. Bei den Völkern ist die Sache aber eindeutig: Wikinger und Schotten ziehen in die Schlacht.

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Die Wikinger kommen!

Die Wikinger dürften für viele AoE-Fans eines der großen Highlights der Erweiterung sein. Wenig überraschend setzen die Nordmänner auf das, was man von ihnen erwartet: schnelle Angriffe, Raubzüge und eine ordentliche Portion Seefahrer-Flair. Wer gerne aggressiv spielt, Gegner unter Druck setzt und seine Wirtschaft über clevere Überfälle ankurbelt, dürfte hier auf seine Kosten kommen.

Im Laufe einer Partie entwickeln sich die Nordmänner außerdem weiter: weg von ihren heidnischen Wurzeln, hin zu einer stärker organisierten Gesellschaft, die später sogar ein eigenes Königreich gründet.

Dazu kommen stärkere Einheiten und besondere Saga-Fähigkeiten, die langfristige Boni bringen. Ein zentrales Gebäude ist dabei das Longhouse, das man im Deutschen naheliegend als Langhaus bezeichnen könnte.

Die schottischen Highlands

Für Fans von Highlander und Braveheart gibt es ebenfalls Grund zur Freude. Die Schotten gehen in Age of Empires 4 nämlich einen ganz anderen Weg als die Wikinger: Statt schneller Raubzüge stehen bei ihnen starke Infanterie, gewaltige Burgen, Türme und massive Festungen im Mittelpunkt.

Auch beim Nahrungssystem bringen die Schotten ihren ganz eigenen Dreh mit: Hochlandrinder und Fischteiche spielen hier eine wichtige Rolle. Über die Mustering Hall können Spieler ihre Armee zudem flexibel anpassen und je nach Situation stärker auf Hochland- oder Tiefland-Truppen setzen.

Mehr Abwechslung im Spiel

Doch Raiders of the North bringt nicht nur neue Völker. Auch der Crucible-Modus wird ausgebaut. Der Trailer zeigte vier neue Missionen, darunter Überfälle von See und interne Clan-Konflikte in Schottland. Besonders spannend: Der Modus lässt sich künftig allein oder im Koop für zwei Spieler spielen. Gerade mehr Koop-Missionen gehören zu den Dingen, auf die viele Fans schon länger gehofft haben.

Zusätzlich sollen neue Fortschrittssysteme für mehr Abwechslung sorgen. Spieler können sogenannte Boni, Vorteile und Modifikatoren freischalten und sich durch zivilisationssspezifische Talentpfade arbeiten.

Auch optisch gibt es frischen Wind. Mit Schottisches Hochland und Die sommerliche Tundra kommen zwei neue Biome ins Spiel, die sich an den rauen Landschaften Nordeuropas orientieren. Das passt perfekt zum Thema der Erweiterung und dürfte für mehr Abwechslung auf den Schlachtfeldern sorgen.

Age of Empires 4: Raiders of the North klingt auf jeden Fall nach genau dem Addon, das viele Fans sehen wollten: neue Völker, mehr Koop, neue Missionen, frische Karten und Spielstile, die sich klar voneinander unterscheiden. Im Herbst 2026 dürfen Strategiefans die Erweiterung dann selbst ausprobieren.

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