Diablo 4, WoW oder Call of Duty bald "gratis" im Game Pass? Richterin verkündet Urteil im Prozess gegen Microsofts Übernahme von Activision Blizzard
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Diese Entscheidung einer Richterin könnte zum Albtraum für Sony und die Playstation werden.
Im Gerichtsprozess um die Übernahme von Activision Blizzard hat die vorsitzende Richterin eine weitreichende Entscheidung pro Microsoft gefällt. Wir erinnern uns: Der Windows-Konzern befindet sich derzeit inmitten eines Gerichtsverfahrens gegen die Regulierungsbehörde Federal Trade Commission (FTC), der die geplante Akquise des Publisher-Giganten (unter anderem Overwatch, World of Warcraft, Candy Crush Saga) ein Dorn im Auge ist. Mittlerweile hat Richterin Jacqueline Scott Corley offenbar alle Argumente und Zeugenaussagen ausgewertet und kommt zu einem eindeutigen Urteil.
Gerichtsprozess um Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft - das Urteil ist da
Bis vor wenigen Stunden lief immer noch ein Kartellverfahren der Federal Trade Commission gegen Microsoft, doch die Richterin verkündete heute folgendes Urteil: Das Gericht kommt zu dem Schluss "dass die FTC nicht überzeugend darlegen konnte, dass ihre Behauptung zutreffend ist, dass dieser spezielle Fusion in dieser spezifischen Branche den Wettbewerb erheblich beeinträchtigen könnte.
Im Gegenteil: Die dargelegten Beweise deuten darauf hin, dass Verbraucher mehr Zugang zu Call of Duty und anderen Inhalten von Activision haben wird. Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung wird daher ABGELEHNT."
Die Richterin hob hierbei hervor, es hätte sich positiv auf das Urteil ausgewirkt, dass Microsoft den Shooter Call of Duty noch 10 Jahre lang auf der Playstation und darüber hinaus auch auf die Switch bringen wird. Zudem seien mehrere Spiele von Activision für die Cloud geplant und somit mehreren Spielerinnen und Spieler zugänglich als je zuvor.
Microsoft reagiert auf das Urteil zur Übernahme von Activision Blizzard
In einer Stellungnahme regierte Brad Smith in seiner Rolle als Präsident von Microsoft umgehend mit folgender Erklärung: "Wir danken dem Gericht in San Francisco für diese rasche und gut begründete Entscheidung und hoffen, dass andere Gerichtsbarkeiten weiterhin auf eine zeitnahe Lösung hinarbeiten. Wie wir in diesem Prozess immer wieder gezeigt haben, sind wir bestrebt, kreativ und kooperativ an einer Lösung für die Bedenken der Regulatoren zu arbeiten."
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Wichtig an dieser Stelle ist zu erwähnen, dass dieses Urteil ausschließlich für die USA gilt. In anderen Regionen wie etwa China, Großbritannien oder die EU ist die geplante Akquise von Activision Blizzard durch den Xbox-Hersteller Microsoft ebenfalls noch nicht abgeschlossen.
Die Entscheidung von Richterin Jacqueline Scott Corley könnte jedoch eine wichtige Signalwirkung haben. Der Aktienwert von Activision Blizzard schoss in Folge der Urteilsverkündung zeitweise um 6 Prozent in die Höhe und konnte einen Zuwachs von rund 4,3 Milliarden US-Dollar innerhalb weniger Stunden verzeichnen.
Quelle: The Verge
